#89 Warum Dir Motivation fehlt – und was das wirklich über Dein Leben sagt

Shownotes

Motivation fühlt sich oft an wie etwas, das man haben oder nicht haben kann. In dieser Folge geht es darum, warum genau das ein Trugschluss ist. Statt Motivation zu erzwingen, schauen wir genauer hin: auf das innere Warum, auf die leisen Signale des Lebens und auf die Frage, ob wir gerade an der richtigen Stelle im Leben „hochgeklettert“ sind.
Diese Folge lädt dazu ein, Motivation neu zu verstehen – nicht als Druck oder Disziplin, sondern als ehrlichen Hinweis auf innere Ausrichtung. Es geht um Entscheidungen, die wir aufschieben, um Leitern, die an der falschen Wand stehen, und um den Mut, nicht weiterzumachen, nur weil man schon so weit gekommen ist.
Kein Motivationsgebrüll, keine schnellen Lösungen. Sondern psychologisch fundierte Gedanken, klar, direkt und mit einer Prise Humor. Für alle, die funktionieren, aber spüren, dass da noch mehr Stimmigkeit möglich ist. Für alle, die nicht nur vorankommen wollen, sondern wissen möchten, wohin eigentlich.

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00:00:00: Du kannst diszipliniert sein, erfolgreich sein, alles richtig machen und trotzdem innerlich leer laufen.

00:00:08: Jetzt nicht, weil du schwach bist, sondern weil du vielleicht gerade an der falschen Wand hochkletterst.

00:00:16: Und genau das fühlt sich dann an wie fehlende Motivation.

00:00:42: Lass mich direkt rein starten, ohne großes Vorgeplänkel.

00:00:45: Weil das Thema heute, ja, das ist nichts zu nebenbei.

00:00:50: Das ist nichts, was man hört, während man gedanklich schon bei der nächsten To-Do-Liste ist.

00:00:56: Es geht heute um Motivation.

00:00:58: Aber nicht um diese Instagram-Motivation, diese, komm, reiß dich zusammen, du schaffst das schon, sondern um die Art von Motivation, die bleibt.

00:01:11: Oder eben fehlt, je nachdem.

00:01:13: Und genau da wird spannend.

00:01:17: Ich erlebe das immer wieder.

00:01:18: Menschen sagen, ich bin einfach nicht motiviert.

00:01:23: Als wäre Motivation so ein Schalter, den man morgens vergisst umzulegen.

00:01:28: Oder wie ein Akku, den man halt mal wieder aufladen müsste.

00:01:32: Aber ganz ehrlich, Motivation funktioniert nicht so.

00:01:36: Motivation ist kein Energy Drink.

00:01:39: Motivation ist ein Symptom.

00:01:41: und zwar ein ziemlich ehrliches.

00:01:44: Denn wenn Motivation da ist, dann läuft vieles wie von selbst.

00:01:49: Man steht auf, man kommt ins Tun, man denkt weniger nach, man macht einfach.

00:01:55: Und wenn sie fehlt, dann fühlt sich alles schwer an.

00:01:59: Dann ist selbst Kleinkram plötzlich zäh wie Kaugummi unter dem Schuh.

00:02:05: Und genau da lohnt es sich hinzuhören, weil Fehlende Motivation kein persönliches Versagen ist ganz so gar nicht, sondern ein Hinweis.

00:02:16: Und ein ziemlich direkter Hinweis sogar.

00:02:20: Motivation hat nämlich immer mit einem innerem Motiv zu tun.

00:02:24: Mit einem Warum.

00:02:26: Und genau dieses Warum, das ist nichts Theoretisches, nichts, was man sich schön aufschreibt und an die Wand hängt oder so.

00:02:34: Das Warum, das spürt man.

00:02:36: Oder man spürt es eben nicht.

00:02:38: Und Wenn man es nicht spürt, dann versucht man oft sich selbst zu überlisten.

00:02:44: Mit Druck, mit Disziplin, mit Ich muss halt.

00:02:49: Das funktioniert manchmal kurzfristig, das ist ganz klar, aber innerlich zieht das Energie statt welche zu geben.

00:02:59: Und vielleicht kommt dir das bekannt vor.

00:03:01: Du weißt, rational, dass etwas sinnvoll wäre.

00:03:05: Sport zum Beispiel.

00:03:07: Ein Gespräch führen.

00:03:08: Eine Entscheidung treffen.

00:03:10: Und Trotzdem, es geht nicht vorwärts, dann liegt es nicht daran, dass du faul bist oder undiszipliniert, sondern daran, dass dein inneres System sagt, Moment mal, wofür eigentlich?

00:03:27: Und genau dieses Signal zu übergehen, das können Menschen erstaunlich gut, das können sie sogar jahrelang erstaunlich gut.

00:03:38: Das Leben und ja, das klingt jetzt erstmal groß, aber bleib kurz bei mir.

00:03:44: Das Leben das kommuniziert ständig.

00:03:47: Über Gefühle, über innere Spannung, über dieses subtile Unwohlsein, das man nicht richtig greifen kann.

00:03:55: Motivation oder ihr Fehlens ist ein Teil dieser Kommunikation.

00:04:00: So eine Art internes Feedback System.

00:04:04: Und ignoriert man das dauerhaft, dann wird das Signal irgendwann lauter und unangenehmer.

00:04:10: Nicht aus Bosheit, sondern weil es sonst einfach nicht ankommt.

00:04:16: Und genau deshalb will ich heute nicht motivieren im klassischen Sinne.

00:04:20: Ich will nichts pushen, ich will nichts schönreden.

00:04:23: Mir geht es heute darum, Motivation richtig einzurordnen.

00:04:28: Als etwas, das dir zeigt, ob du gerade in die gleiche Richtung läufst, wie das, was dir wirklich wirklich wichtig ist.

00:04:36: Oder eben nicht.

00:04:40: Denn manchmal ist fehlende Motivation ein Zeichen dafür, dass das Warum zu klein geworden ist.

00:04:49: Manchmal dafür, dass es nie wirklich dein Warum war.

00:04:54: Und manchmal auch dafür, dass du längst innerlich woanders bist.

00:04:59: Dein Kopf aber noch versucht mitzuhalten.

00:05:03: Das ist überhaupt gar kein Drama.

00:05:04: Das ist total menschlich.

00:05:06: Aber es wird unequicklich, wenn man so tut, als wäre das egal.

00:05:15: In dieser Folge geht es also nicht darum, wie du dich endlich mal motivierst?

00:05:20: Sondern darum, warum es klug ist, Motivation ernst zu nehmen.

00:05:25: Gerade dann, wenn sie fehlt.

00:05:27: Und was das über deine Entscheidungen, deine Wege und deine innere Ausrichtung aussagt.

00:05:33: Bleib also dran.

00:05:35: Nicht weil du musst, sondern weil es gut sein kann, dass du dich in dem wieder findest, was jetzt gleich noch kommt.

00:05:44: Wenn wir genau da jetzt direkt anschließen, dann lass uns einfach mal über dieses berühmte Warum sprechen.

00:05:51: Nicht als Konzept, nicht als schickes Wort aus Persönlichkeitsbüchern, sondern so, wie es sich im echten Leben zeigt.

00:06:00: Denn das Warum, das ist kein Gedanke.

00:06:03: Das Warum, das ist ein Gefühl.

00:06:06: Und genau deshalb wird es so oft übergangen.

00:06:11: Ich erlebe immer wieder das.

00:06:12: Menschen, ihr Warum im Kopf suchen.

00:06:16: Die setzen sich dann hin und überlegen, naja, Warum sollte ich das eigentlich machen?

00:06:22: Und dann kommen so Antworten wie Sicherheit, Geld, Anerkennung, Erwartungen erfüllen, vernünftig sein, all das halt.

00:06:30: Das klingt auch erstmal total logisch.

00:06:33: Fühlt sich aber oft total leer an.

00:06:36: Und wenn das warum leer ist, dann bleibt die Motivation eben auch aus.

00:06:41: Nicht weil man sich anstellt, sondern weil das innere System nicht anspringt.

00:06:48: Ich mein... Motivation ist ja eigentlich nichts anderes als Bewegung nach innen.

00:06:54: Da bewegt sich was, da zieht es ein.

00:06:58: Und wenn genau dieses Ziehen fehlt, dann kann man sich noch so sehr anschieben.

00:07:03: Man kommt nicht wirklich vom Fleck.

00:07:06: Dann entsteht dieses innere Schleifen.

00:07:10: Man macht Dinge, aber ohne Verbindung.

00:07:13: Wie so ein Motor, der läuft aber im Leerlauf.

00:07:16: laut, anstrengend, aber halt ohne Vortrieb.

00:07:22: Und genau hier wird Motivation zum Wahnsignal.

00:07:27: Nicht direkt zum Feind und auch nicht zum Problem, sondern einfach nur zum Hinweis.

00:07:32: Wenn ich merke, ich schiebe etwas ständig vor mir her, dann lohnt es sich, kurz innen zu halten und nicht sofort härter mit mir zu werden.

00:07:42: Sondern eher zu fragen, passt das hier überhaupt noch zu mir?

00:07:46: Oder ist das etwas, das ich mir irgendwann mal überlegt habe, weil es sinnvoll klang oder weil andere fanden, es wäre ein guter Weg oder so?

00:07:57: Denn viele Menschen leben jahrelang mit so einer leisen Unstimmigkeit.

00:08:02: Nicht dramatisch, eher so unterschwellig.

00:08:05: Man funktioniert, man macht weiter, man sagt sich, das gehört halt dazu.

00:08:10: Und genau da wird das aber kritisch, weil diese leise Unstimmigkeit kein Dauerzustand sein möchte.

00:08:20: Die meldet sich immer wieder.

00:08:22: Erst als fehlende Motivation, dann als innere Gereiztheit und später vielleicht als Erschöpfung.

00:08:31: Nicht weil etwas kaputt ist, sondern weil etwas einfach nicht passt.

00:08:38: Das Leben ist da übrigens erstaunlich konsequent.

00:08:43: Es flüstert zuerst.

00:08:45: Wenn man nicht zuhört, wird es deutlicher.

00:08:48: Und irgendwann wird es unbequem.

00:08:50: Das ist kein Strafsystem, das ist ein Orientierungssystem.

00:08:55: Und Motivation ist einer der ersten Marker auf dieser Landkarte.

00:09:01: Wenn sie weg ist, dann lohnt es sich hinzuschauen.

00:09:04: Bevor man sich selbst einredet, man müsste einfach nur disziplinierter sein.

00:09:12: Ein hilfreicher Gedanker in der Stelle ist, Motivation nicht als Ziel zu sehen, sondern als Nebenprodukt.

00:09:21: Wenn das Warum Stimmig ist, dann kommt Motivation automatisch.

00:09:26: Nicht immer euphorisch, auch nicht immer mit Feuerwerk, aber sie kommt stabil, tragfähig.

00:09:33: Und wenn das Warum Nicht Stimmig ist, dann kann man Motivation nicht herbeireden.

00:09:39: Dann bleibt sie zäh, egal wie viele Podcasts man hört oder Bücher man liest.

00:09:47: Und ja, ganz klar.

00:09:48: Manchmal bedeutet das natürlich auch, ehrlich zu werden.

00:09:53: Sich selbst einzugestehen, dass er etwas nicht mehr trägt oder vielleicht nie getragen hat.

00:09:59: Das ist unbequem, ich weiß, das ist klar.

00:10:02: Aber es ist deutlich ehrlicher, als sich dauerhaft selbst anzuschieben wie ein kaputtes Einkaufswegel, chillend blockiert im Rad.

00:10:13: Also Motivation zeigt also nicht, wie stark du bist.

00:10:17: Sie zeigt wie klar du innerlich ausgerichtet bist.

00:10:21: Und genau darum geht es hier.

00:10:23: Nicht um Selbstoptimierung, sondern um Selbstwahrnehmung.

00:10:27: Um dieses feinige Spür dafür, wann etwas Energie gibt und wann es Energie zieht.

00:10:34: Und das, ja, das ist eine verdammt wertvolle Information, wenn man bereit ist, sie ernst zu nehmen.

00:10:45: Und genau an dem Punkt, wo Motivation fehlt, Und das Warum anfängt zu wackeln, kommen wir zu einem Bild, das vieles ziemlich gut auf den Punkt bringt, wie ich finde.

00:10:59: Dieses Bild mit der Leiter.

00:11:01: Und keine Sorge, das ist jetzt keine kitschige Metapher aus irgendeinem Kalenderspruch, sondern eher so ein nüchternes, fast schon unangenehm, ehrliches Bild.

00:11:14: Denn super viele Menschen klettern permanent, immer weiter nach oben.

00:11:19: Nächste Stufe, nächstes Ziel, nächster Schritt.

00:11:22: Von außen sieht das oft richtig gut aus.

00:11:25: Da ist Bewegung drin, da ist Fortschritt, da ist Leistung.

00:11:29: Und innerlich denken sich vielleicht auch lange Zeit, ja, passt schon, ich komme ja voran und das ist super.

00:11:36: Das Problem ist nur, irgendwann schaut man runter.

00:11:40: Und manchmal schaut man auch zur Seite.

00:11:43: Und dann merkt man plötzlich, diese Leiter, die steht in einer Stelle, der sich komisch anfühlt.

00:11:51: Und genau das ist dieser Moment, wo man merkt, ich bin zwar hochgeklettert, aber irgendwie nicht da, wo ich eigentlich sein möchte.

00:12:01: Und das ist total fies, weil es alles in Frage stellt, was man bisher gemacht hat.

00:12:07: Der Reflex ist dann oft einfach weiter zu klettern, so nach dem Motto Augen zu und durch.

00:12:14: Noch eine Sprosse, noch ein Ziel, noch ein bisschen mehr Anstrengung.

00:12:18: Vielleicht wird es ja oben besser.

00:12:20: Und Spoiler wird es meistens nicht.

00:12:26: Psychologisch ist das ziemlich logisch.

00:12:29: Wenn man viel investiert hat, Zeit, Energie, vielleicht auch Identität, dann will man nicht hören, dass der Weg selbst das Problem sein könnte.

00:12:39: Also redet man sich ein, dass man nur kurz durch einen Motivationstief geht.

00:12:45: Dass man einfach dran bleiben muss.

00:12:47: Und ja, Durchhalten ist manchmal sinnvoll.

00:12:50: aber eben nicht immer.

00:12:52: Und genau an dieser Stelle wird es ein bisschen heikel, weil durchhalten auch bedeuten kann, sich immer weiter von sich selbst zu entfernen.

00:13:05: Und jetzt kommt der unangenehme Teil an der Leitergeschichte.

00:13:10: Wenn man merkt, dass die Leiterfalt steht, dann kann man sie nicht oben einfach rüberziehen.

00:13:16: Das ist Wunschdenken.

00:13:17: In der Realität heißt das runtergehen, Sprosse für Sprosse, Und das fühlt sich erst mal nicht nach Wachstum an, sondern nach Rückschritt, nach Kontrollverlust, nach, was sollen die anderen von mir denken, man.

00:13:32: Und genau das ist der Grund, warum so viele Menschen lieber oben stehen, obwohl ihnen schwindelig ist.

00:13:40: Weil runtergehen bedeutet, sich selbst einzugestehen, dass man sich vielleicht geirrt hat.

00:13:47: Oder dass man lange funktioniert hat, ohne wirklich verbunden zu sein.

00:13:51: Und ja, das... kratzt auf jeden Fall am Ego.

00:13:54: Ordentlich sogar.

00:13:57: Dabei ist dieses Runtergehen ja kein Scheitern.

00:14:01: Es ist eine Kurskorrektur.

00:14:04: Eine ziemlich Erwachsene sogar.

00:14:07: Denn wer bereit ist, die Leiter neu zu platzieren, übernimmt Verantwortung für die eigene Richtung.

00:14:14: Nicht für Status, nicht für Erwartungen, sondern für innere Stimmigkeit.

00:14:19: Und das braucht mehr Rückgrat als einfach weiterzuklettern.

00:14:23: nur damit es nach außen einfach weiter gut aussieht.

00:14:29: Was verdammt viele dabei unterschätzen, dieses Loslassen von einer falschen Leiter entlastet.

00:14:37: Auch wenn es im ersten Moment wehtut, der Druck ständig leisten zu müssen, lässt nach.

00:14:44: Die innere Anspannung wird weniger.

00:14:47: Und plötzlich ist da wieder Raum zu spüren, was eigentlich passt.

00:14:53: Nicht sofort, das ist klar.

00:14:54: nicht mit Pauken und Trompeten, aber es wird nach und nach immer spürbarer.

00:15:03: Also fassen wir mal kurz zusammen.

00:15:04: Motivation kommt nicht zurück, indem man sich selbst beschimpft oder antreibt.

00:15:09: Sie kommt zurück, wenn man aufhört, an der falschen Stelle weiterzumachen.

00:15:14: Wenn man aufhört, Erfolg mit Stimmigkeit zu verwechseln.

00:15:18: Und anfängt sich zu erlauben, sich selbst neu auszurichten.

00:15:26: Und ganz klar, das ist kein romantischer Neuanfang, ganz und gar nicht.

00:15:30: Das ist ein nüchternah manchmal auch sehr unbequemer Prozess, aber einer, der langfristig dafür sorgt, dass man nicht nur vorankommt, sondern auch weiß wohin.

00:15:41: Und das, ja das verändert mehr als jede noch so motivierende Parole, es je könnte.

00:15:49: Und wenn man das alles zusammen nimmt, Motivation, Warum, Leiter, Richtung, dann landen wir zwangsläufig bei einem Thema, um das sich viele drücken.

00:15:59: Entscheidungen.

00:16:01: Nicht die Kleinen, sondern die, die innerlich Gewicht haben.

00:16:05: Die, bei denen man spürt, dass sie etwas verändern.

00:16:09: Und genau da trennt sich oft Erkenntnis von Umsetzung.

00:16:15: Eine Entscheidung ist ja nichts abstraktes.

00:16:18: Das ist kein Gedanke, den man hübsch formuliert.

00:16:21: Eine Entscheidung heißt immer auch Abschied.

00:16:25: Abschied von Alternativen, von Gedankenspielen, von diesem Ständigen, was wäre wenn.

00:16:33: Und genau deshalb tun sich so viele schwer damit, nicht weil sie nicht wissen, was sie wollen, sondern weil sie nicht loslassen wollen, was theoretisch auch noch möglich wäre.

00:16:49: Und was genau dabei oft übersehen wird, ist, nicht zu entscheiden, das ist auch eine Entscheidung, Nur eben eine, die meistens von außen getroffen wird, vom Umfeld oder von den Umständen oder Erwartungen.

00:17:04: Und dann lebt man irgendwann ein Leben, das irgendwie passiert ist, statt bewusst zu gestalten.

00:17:10: Funktioniert?

00:17:12: Ja.

00:17:13: Erfüllt?

00:17:14: Eher selten.

00:17:18: Psychologisch gesehen suchen Menschen gerne nach Sicherheit.

00:17:23: Total verständlich, oder?

00:17:25: Entscheidungen fühlen sich aber oft unsicher an.

00:17:28: weil man den Ausgang nicht kennt.

00:17:31: Also versucht man alles offen zu halten, alle Türen einen Spaltbreit offen zu lassen.

00:17:37: Das klingt erstmal total klug, kostet aber unfassbar viel Energie.

00:17:42: Dieses permanente Abwägen, dieses innere Verhandeln, dieses gedankliche Hin und Her, das ist anstrengender als jede klare Entscheidung.

00:17:54: Und genau hier kommt dann Vertrauen ins Spiel.

00:17:59: Nicht dieses blinde, naive Vertrauen, sondern ein inneres Grundvertrauen in die eigene Wahrnehmung, in die Fähigkeit, mit Konsequenzen umzugehen.

00:18:12: Vertrauen heißt nicht, dass alles glatt läuft.

00:18:16: Vertrauen heißt, dass ich mir zutraue, mit dem umzugehen, was kommt.

00:18:22: Und das ist ein riesengroßer Unterschied, oder nicht?

00:18:27: Ein hilfreicher Gedanke an der Stelle ist, Entscheidungen nicht als endgültige Urteile über das eigene Leben zu sehen, sondern als Richtungsangaben.

00:18:39: Ich gehe jetzt hier lang.

00:18:41: Punkt.

00:18:42: Nicht weil es garantiert richtig ist, sondern weil es sich stimmiger anfühlt als alles andere.

00:18:49: Und wenn man diesen Schritt geht, dann verändert sich etwas Entscheidendes.

00:18:54: Die Energie kommt zurück.

00:18:56: Nicht sofort als Euphorie, sondern als Klarheit.

00:19:00: als innere Ruhe, als weniger inneres Rauschen.

00:19:08: Die meisten unterschätzen total, wie sehr sie sich selbst Energie abziehen, indem sie innerlich auf Standby bleiben.

00:19:16: Immer halb hier, halb dort, immer mit einem Bein auf der alten Leiter, mit dem Blick schon auf der nächsten.

00:19:24: Das zermürbt.

00:19:26: Und?

00:19:27: Und das blockiert genau das, was sich so viele wünschen.

00:19:31: Lebendigkeit, Motivation, Vorwärtsdrang.

00:19:37: Und genau deshalb ist Selbstverantwortung überhaupt gar kein schweres Wort, sondern ein befreiendes.

00:19:45: Es heißt, ich nehme ernst, was ich wahrnehme.

00:19:50: Ich höre hin, wenn Motivation fehlt.

00:19:53: Ich übergehe Signale nicht dauerhaft.

00:19:56: Und ich traue mir zu, Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie nicht allen gefallen.

00:20:03: Und das alles, das ist kein Ego-Trip, das ist innere Führung.

00:20:13: Bevor wir nun gleich zum Ende kommen, möchte ich dich noch kurz einladen.

00:20:18: Wenn diese Folge etwas in dir angestoßen hat, wenn sie dich zum Nachdenken gebracht oder innerlich berührt hat, dann freuen wir uns natürlich sehr über eine positive Bewertung dieses Podcasts.

00:20:30: Das hilft nicht nur uns, sondern sorgt auch dafür, dass Diese Inhalte mehr Menschen erreichen, die genau solche Impulse gerade brauchen.

00:20:39: Und wenn du jemanden kennst, bei dem dieses Thema Motivation, Richtung oder innere Klarheit gerade passt, dann teil die Folge einfach gern.

00:20:50: Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und bis dahin, hör auf dein Herz, vertraue auf deine innere Stimme und vergiss nicht, die Antworten liegen in dir.

00:21:02: Unbox yourself.

00:21:04: und supercharge your life.

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