#93 Die größten Fehler, die Menschen im Umgang mit sich selbst machen

Shownotes

In dieser Folge geht es um ein Thema, das viele Menschen unterschätzen, obwohl es einen enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden, unsere Entscheidungen und unsere Beziehungen hat: Selbstakzeptanz.
Viele Menschen versuchen ständig, besser zu werden, mehr zu erreichen oder sich zu verändern – und übersehen dabei einen entscheidenden Punkt: Die Beziehung zu sich selbst. Wenn der innere Dialog von Kritik, Vergleichen und alten Fehlern geprägt ist, wird es schwierig, wirklich zufrieden mit sich selbst zu sein.
In dieser Episode spreche ich darüber, warum Selbstakzeptanz für viele Menschen so schwer ist und welche Denkweisen oft unbemerkt dagegen arbeiten. Es geht um den Vergleich mit anderen, den Umgang mit der eigenen Vergangenheit und um diese eine Stimme im Kopf, die sich immer dann meldet, wenn etwas nicht perfekt läuft – den inneren Kritiker.
Du erfährst, warum Vergleiche oft zu innerem Druck führen, wie sich die Perspektive auf eigene Fehler verändern lässt und weshalb der innere Kritiker nicht unbedingt verschwinden muss, sondern eher einen neuen Ton braucht.

Transkript anzeigen

00:00:00: Kennst du diese Stimme in deinem Kopf, die genau dann auftaucht wenn etwas nicht perfekt läuft?

00:00:08: Die dir zuflüstert das andere weiter sind.

00:00:12: Besser sind!

00:00:14: Einfach mehr drauf haben als du und während Du nach Außen ganz normal funktionierst Läuft ein Dialog der dich langsam klein hält.

00:00:42: Hallo Und herzlich willkommen bei einer neuen Folge von unserem Super Charge Your Life Podcast.

00:00:48: Schön, dass du wieder mit dabei bist!

00:00:51: Ich möchte heute direkt mir etwas starten das irgendwie jeder kennt aber kaum jemand wirklich bemerkt während es passiert.

00:01:02: Selbst Akzeptanz Das klingt erstmal wie so ein großes warmes Wort aus irgendeinem Ratgeberregal ja?

00:01:11: Aber Wenn man ehrlich hinschaut, merkt man ziemlich schnell die meisten Menschen führen innerlich einen ziemlich rauen Umgang mit sich selbst.

00:01:21: Da läuft permanent so ein innerer Kommentar mit wie ein Sportkommentator aber einer der leider nur meckert und ich merke immer wieder wie verrückt das eigentlich ist wir würden Mit keinem guten Freund zu sprechen, wie viele Menschen innerlich mit sich selbst sprechen.

00:01:44: Stell dir mal vor du sitzt mit jemandem im Café und der sagt zu dir Boah ey Du bist echt nicht gut genug.

00:01:53: Andere die kriegen das viel besser hin als du.

00:01:56: Und jetzt mal ganz ehrlich nach fünf Minuten würdest du sagen du Pass auf ich glaube ich setze mich an einen anderen Tisch Aber in unserem Kopf also in unserem eigenen Kopf.

00:02:09: Lassen wir diese Stimme einfach laufen und das Tag für Tag.

00:02:14: Und genau da beginnt eigentlich schon das Thema Selbstakzeptanz, nicht irgendwo draußen im Leben, nicht wenn du irgendwann erfolgreicher bist oder irgendwas erreicht hast sondern hier oben in diesem kleinen Kino zwischen deinen Ohren.

00:02:30: Da laufen nämlich ständig Filme und manchmal sind es ziemlich harte Streifen muss man ganz eindeutig sagen.

00:02:39: ich beobachte bei vielen Menschen Und ja, ehrlicherweise muss ich sagen bei mir selbst auch immer wieder.

00:02:46: Das ist es sich selbst behandeln als ... während sie ihr eigener Herrterserkritiker Richter und Staatsanwalt gleichzeitig.

00:02:57: Da wird dann analysiert, bewertet, verglichen, zerlegt usw.

00:03:03: Und irgendwann wundert man sich dann warum man sich innerlich so angespannt fühlt.

00:03:10: Ja klar!

00:03:12: Wenn die eigene Gedankenwelt sich anfühlt wie eine Dauergerichtsverhandlung, dann wird es schwierig mit in der Ruhe.

00:03:20: Das leuchtet doch jedem ein!

00:03:23: Und genau deshalb, genau aus diesem Grund lohnt es sich da mal kurz innezuhalten und genauer hinzuschauen.

00:03:30: Nicht dramatisch nicht mit einem erhobenen Zeigefinger sondern eher so mit einer gewissen Neugier.

00:03:37: So nach dem Motto Moment Mal Wie rede ich eigentlich mit mir selbst, wenn niemand zuhört?

00:03:46: Denn genau da zeigt sich oft ziemlich deutlich wie es um die eigene Selbstakzeptanz steht.

00:03:54: Nicht in großen Lebensentscheidungen sondern in diesen kleinen Momenten!

00:04:00: Wenn etwas nicht klappt...wenn man ein Fehler macht, wenn man sich mit jemandem vergleicht dann taucht plötzlich dieser innere Kommentar auf Manchmal ganz leise, aber häufiger eher ziemlich laut.

00:04:16: Und ich glaube viele Menschen merken gar nicht wie sehr diese Stimme ihre Beziehung zu sich selbst prägt.

00:04:24: Das passiert oft auch ganz automatisch Wie so ein Hintergrundprogramm das einfach mitläuft.

00:04:31: und genau deshalb reden wir heute darüber Aber nicht theoretisch sondern ganz praktisch also in drei Perspektiven drei kleinen Mauern, die auf den ersten Blick ziemlich massiv wirken und die sich wenn man näher rangeht manchmal als ziemlich bröselig herausstellen.

00:04:52: Denn wenn ich mir diese innere Stimme so anschaue über die ich gerade gesprochen habe dann merke ich ziemlich schnell dass sie ein Lieblingssport hat also wirklich!

00:05:04: Die trainiert jeden Tag.

00:05:05: Und dieser Sport den ich meine der heißt vergleichen Ich meine, das ist ja schon fast verrückt wie automatisch das passiert.

00:05:17: ich laufe durch den tag scroller vielleicht kurz irgendwo durch social media oder sehe jemanden im echten leben und zack mein kopf fängt an zu rechnen der hat mehr erreicht die wirkt entspannter er ist erfolgreicher sie sieht besser aus.

00:05:35: und plötzlich stehe ich innerlich da wie so ein Teilnehmer bei einem Wettbewerb, zu dem ich mich eigentlich nie angemeldet habe.

00:05:45: Und das Problem ist auch gar nicht dass wir andere Menschen sehen.

00:05:48: also ganz ehrlich Wir leben ja nicht allein auf einer Insel.

00:05:52: Natürlich nehmen wir wahr was andere tun Was sie können was sie vielleicht haben.

00:05:57: Das gehört zum Mensch sein total dazu.

00:06:00: Aber und jetzt wird spannend Entscheidend ist nicht Dass wir vergleichen.

00:06:06: entscheidend ist wie wir vergreichen weil dieser Vergleich nämlich sehr, sehr schnell zu einem inneren Monolog wird.

00:06:16: Der sagen wir mal ja nicht gerade liebevoll ist.

00:06:21: da tauchen plötzlich Gedanken auf wie Ja klar der kann das du natürlich nicht.

00:06:28: oder Siehst du andere sind längst weiter und während dieser film im kopf läuft passiert etwas ziemlich unangenehmes Die Selbstakzeptanz, die fängt an zu schrumpfen.

00:06:48: Das Verrückte ist unser Gehirn stellt dabei oft die falschen Fragen und Fragen sind mächtig!

00:06:55: Wenn ich mich innerlich frage warum is der schon so weit und ich nicht dann zwinge ich meinen Kopf praktisch dazu Antworten zu produzieren die mich runterziehen?

00:07:06: Der Kopf liefert dann sowas wie weil du nicht gut genug bist.

00:07:12: aber genau da kann man eine kleine aber ziemlich kraftvolle Veränderung reinbringen.

00:07:19: Statt warum hat er das, kann ich anfangen zu fragen wie hat der das gemacht?

00:07:26: Das klingt erstmal nach einer Kleinigkeit Aber psychologisch passiert etwas komplett anderes.

00:07:34: Plötzlich geht der Kopf nicht mehr in die Selbstabwertungen sondern in den Entdeckermodus und das ist ein riesengroßer Unterschied Denn auf einmal wird der andere Mensch nicht mehr zum Gegner, sondern eher ja zu einer Art lebender Anleitung.

00:07:54: Ich schaue hin und denke mir Okay interessant wie funktioniert das?

00:08:00: Wie macht er das?

00:08:01: was kann ich daraus lernen?

00:08:03: Und zack!

00:08:04: Der Vergleich verliert diesen giftigen Beigeschmack.

00:08:10: Ich finde es wirklich immer wieder total faszinierend.

00:08:14: Zwei Menschen können dieselbe Situation sehen.

00:08:17: Der eine fühlt sich kleiner nach, der andere fühlt mich inspiriert.

00:08:22: Gleiche Welt aber komplett anderes inneres Gespräch.

00:08:29: und ich merke bei mir selber immer wieder sobald ich anfange andere Menschen mit so einer Art Neugierhaltung zu betrachten verändert sich die Energie auch sofort.

00:08:41: da ist weniger Druck drin weniger dieses Gefühl mithalten zu müssen.

00:08:47: Und stattdessen entsteht eher sowas wie, ah, spannend!

00:08:52: So geht das also auch und plötzlich wird aus diesem ganzen Vergleichsding etwas völlig anderes.

00:09:02: kein Kampf mehr, kein inneres Runtermachen sondern eher so eine Art stilles Lernen vom Leben da draußen.

00:09:12: und ganz nebenbei bleibt dabei etwas ziemlich wichtiges erhalten.

00:09:17: Der Respekt vor mir selbst.

00:09:21: und wenn ich diesen Vergleich so ein kleines bisschen entschärft habe, also Wenn nicht mehr permanent gegen andere Menschen anträte wie bei irgendeiner inneren Olympiade oder so Dann taucht relativ schnell der nächste Punkt auf Und der ist naja sagen wir mal für viele menschen noch ein bisschen unangenehmer.

00:09:47: Der hat nämlich mit unserer Vergangenheit zu tun, mit Dingen die passiert sind.

00:09:55: Ich merke zum Beispiel immer wieder wie viele Leute ihre alten Fehler mit sich herum tragen – wie so einen Rucksack voller Ziegelsteine!

00:10:04: Da ist irgendeine Entscheidung, die man getroffen hat, irgendwas was schief gelaufen ist, irgendein Moment wo man denkt Boah das hätte ich echt anders machen sollen….

00:10:18: Und dann passiert etwas ziemlich Gemeines.

00:10:21: Dieser eine Moment wird plötzlich zum Beweistück gegen uns selbst!

00:10:27: Als hätte das Gehirn beschlossen, so….

00:10:30: Das speichern wir jetzt dauerhaft ab und erinner dich regelmäßig daran.

00:10:37: Und dann laufen im Kopf solche Gedanken wie … Warum hast du das gemacht?

00:10:42: Oder….

00:10:43: Das war echt dumm von dir.

00:10:47: Während dieser Film läuft, passiert natürlich das was fast zwangsläufig passieren muss.

00:10:52: Selbst Akzeptanz wird schwierig weil man sich selbst immer wieder vorhält was man irgendwann einmal falsch gemacht hat.

00:11:03: Was mir dabei immer wieder auffällt ist die Sprache die wir da bei benutzen.

00:11:08: Wir sagen ich habe diesen Fehler gemacht und Das klingt so als hätten wir uns morgens hingesetzt und gesagt Heute baue ich mal einen richtig schönen Fehler ein.

00:11:21: Aber so funktioniert das Leben ja nicht, Dinge passieren in bestimmten Momenten unter bestimmten Umständen mit dem Wissen dass wir damals hatten Mit der Stimmung in der wir damals waren und plötzlich verändert sich etwas.

00:11:37: wenn ich den Blick ein kleines bisschen verschiebe Wenn ich nicht mehr nur auf den Fehler stache wie auf ein Tattoo Das für immer da bleibt sondern eher sehe Da ist etwas passiert, ein Moment im Leben der vorbeigegangen ist.

00:11:53: Der ist gekommen hat mich berührt, hat vielleicht Chaos verursacht und ist dann weitergezogen.

00:12:00: Das bedeutet ja nicht dass ich alles gut finde was irgendwann mal passiert ist überhaupt nicht.

00:12:06: aber Ich höre einfach auf mich selbst lebenslang dafür zu verurteilen weil genau das tun viele Menschen.

00:12:15: Die Vergangenheit wird zum Richter über die Gegenwart und jedes Mal, wenn das passiert, wird selbst Akzeptanz ein Stück kleiner.

00:12:26: Und genau an dieser Stelle kommt noch jemand ins Spiel – Jemand den wir alle kennen!

00:12:33: Der taucht immer genau dann auf, wenn es sowieso schon total unangenehm ist….

00:12:39: der innere Kritiker ….

00:12:42: Dieser Typ, also wirklich!

00:12:44: Der hat oft ein Talent dafür genau im falschen Moment aufzutauchen.

00:12:49: Ich meine du kennst das bestimmt?

00:12:52: Irgendetwas läuft nicht so wie Du es Dir vorgestellt hast und plötzlich meldet sich diese Stimme Na klar war ja zu erwarten oder siehst Du Genau?

00:13:05: deswegen solltest Du das lieber lassen.

00:13:10: Ich finde es total interessant, dass viele Menschen versuchen diesen inneren Kritiker komplett loszuwerden.

00:13:18: So nach dem Motto – der muss weg!

00:13:21: Aber ganz ehrlich das funktioniert selten bis gar nicht.

00:13:26: Der kommt sowieso wieder zurück.

00:13:28: Er sitzt irgendwo im Kopf wie so ein ungefragter Podcast, der sich automatisch einschaltet.

00:13:36: Was ich spannender finde ist etwas anderes… nicht ihn komplett rauszuwerfen, sondern den Ton zu verändern.

00:13:43: Weil Kritik an sich gar nicht das Problem ist.

00:13:48: Kritik kann sogar hilfreich sein!

00:13:50: Sie kann mich darauf aufmerksam machen wenn etwas nicht gut läuft.

00:13:54: sie kann mich schützen wenn ich gerade dabei bin gegen die Wand zu laufen.

00:14:00: Im Grunde genommen liegt der Unterschied einfach nur im Stil Denn es macht einen riesen Unterschied ob diese Stimme sagt du bist unfähig oder ob sie eher sagt, okay das lief nicht ideal.

00:14:15: vielleicht schauen wir uns das nochmal an.

00:14:17: Ich meine eigentlich ist es der gleiche Inhalt aber es hat eine komplett andere Wirkung.

00:14:25: und ich merke immer wieder sobald ich anfange mit dieser Stimme bewusst umzugehen verändert sich die Dynamik im Kopf.

00:14:34: dann wird aus diesem inneren Dauermäckerer langsam etwas wie ein echter Gesprächspartner Einer, der nicht mehr brüllt sondern diskutiert.

00:14:46: Und genau da passiert etwas Interessantes.

00:14:49: Der innere Druck wird weniger.

00:14:52: Diese permanente Selbstabwertung verliert an Kraft und plötzlich entsteht Raum für etwas das vorher kaum Platz hatte – ein halbwegs freundlicher Blick auf mich selbst!

00:15:10: Damit wären wir am Ende dieser Folge.

00:15:13: Wenn dir die Folge gefallen hat und du das Gefühl hast, dass sie dir neue Perspektiven gegeben hat dann unterstützt du dem Podcast gerne mit einer positiven Bewertung.

00:15:24: damit hilfst du, dass noch mehr Menschen diese Inhalte entdecken und für sich nutzen können.

00:15:30: Teile die Folge auch gerne mit jemandem der gerade ein bisschen mehr Selbstakzeptanz in seinem Leben gebrauchen kann.

00:15:38: Danke, dass du dir Zeit genommen hast.

00:15:40: Bis dahin, hör auf dein Herz, vertraue auf deine innere Stimme und vergiss nicht die Antworten liegen in dir.

00:15:50: Unboxed yourself and supercharge your life!

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