#97 Die Fragen, die Dir radikale Klarheit über Dein Leben geben
Shownotes
In dieser Folge geht es um eine Sache, die die meisten Menschen unterschätzen – Klarheit.
Nicht diese oberflächliche „Ich hab einen Plan“-Klarheit, sondern echte, innere Klarheit darüber, was Du wirklich willst, wo Du gerade stehst und in welche Richtung Dein Leben sich bewegt.
Du bekommst drei zentrale Perspektiven, die Dir helfen, aus diesem ständigen Gedankenchaos rauszukommen:
Warum viele Ziele sich leer anfühlen, obwohl sie „richtig“ wirken, weshalb Du oft übersiehst, was längst schon da ist, und wie Du aufhörst, Dich in diesem Gefühl von „mir fehlt noch so viel“ zu verlieren.
Diese Folge ist direkt, ehrlich und stellenweise auch ein bisschen unbequem – genau das, was es manchmal braucht, um wieder klarer zu sehen.
Wenn Du merkst, dass Du gerade feststeckst, Dich vergleichst oder das Gefühl hast, irgendwie nicht voranzukommen, dann wird Dich diese Folge definitiv abholen.
Unbox yourself and Supercharge Your Life
Transkript anzeigen
00:00:00: Du funktionierst, gibst dir Mühe, erreichst auch Dinge und trotzdem fühlt es sich manchmal so an als würdest du dein Leben eher verwalten.
00:00:11: Als wirklich zu leben.
00:00:14: Irgendwie bist du ständig beschäftigt aber innerlich fragst du dich immer häufiger wofür eigentlich?
00:00:38: Hallo Herzlich willkommen bei einer neuen Folge von unserem Supercharger Live Podcast.
00:00:44: Schön, dass du wieder mit dabei bist!
00:00:47: Ich glaube genau an dieser Stelle passiert bei den meisten schon der erste kleine Bruch im Kopf weil diese Frage die klingt so simpel was will ich wirklich?
00:01:03: Aber wenn ich ehrlich bin ist sie alles andere als simpel.
00:01:08: Ich merke das bei mir zum Beispiel immer wieder.
00:01:10: Sobald ich mir diese Frage stelle kommen erstmal Antworten hoch, die überhaupt gar nicht von mir sind.
00:01:16: da tauchen plötzlich Dinge auf wie ein sicherer Job Anerkennung Erfolg dass einfach das Richtige machen und ich denke mir dann so ja okay aber will ich das wirklich?
00:01:33: oder habe ich das einfach irgendwann von irgendwem oder irgendwelchen Leuten übernommen?
00:01:39: Genau da wird spannend, denn viele Menschen laufen so durch ihr Leben und verfolgen Ziele die sich einfach gut anhören.
00:01:47: Und...die logisch sind!
00:01:49: Die einfach Sinn ergeben aber sich innerlich irgendwie ja irgendwie leer anfühlen.
00:01:56: So ein bisschen wie ein perfekt eingerichtetes Zimmer in dem du sitzt und du denkst dir Ja, das sieht gut aus Aber irgendwie ist es nicht mein Geschmack.
00:02:08: Das liegt oft daran, dass wir wollen und müssen ständig miteinander verwechseln.
00:02:16: Müssen ist laut, müssen drückt, müssen kommt häufig von außen.
00:02:22: Wollen?
00:02:23: Wollen ist leiser – gleichzeitig aber auch deutlich ehrlicher als ein Missen!
00:02:30: Wenn ich mich also frage was will ich wirklich dann geht's nicht darum die perfekte Antwort zu finden.
00:02:37: Es geht in erster Linie darum, den ganzen Lärm von außen auszuschalten.
00:02:43: Dieses ganze man sollte.
00:02:45: es wäre besser andere erwarten dies und das.
00:02:49: Das alles darf erst mal kurz Pause machen.
00:02:54: Am Ende bleibt dann eine Frage übrig die sich plötzlich ganz anders anfühlt Was will ich was ich dabei echt total interessant finde?
00:03:06: Die erste Antwort, die kommt ist fast nie die echte.
00:03:10: Das ist meistens die Oberflächliche.
00:03:13: So Dinge wie ich will den Job, Ich will die Beziehung, ich will mehr Geld und so weiter... Ja ok das kann ja auch alles sein!
00:03:22: Aber das ist nur eine Verpackung.
00:03:26: Das worum es eigentlich geht?
00:03:28: Ist das Gefühl dahinter.
00:03:30: Genau hier beginnt Klarheit.
00:03:33: Wenn ich sage.. Ich will einen bestimmten Job dann will ich in Wahrheit nicht den Job, Ich will das was ich mir davon verspreche.
00:03:42: Vielleicht ist es Freiheit vielleicht Anerkennung vielleicht Sicherheit vielleicht einfach dieses Gefühl endlich angekommen zu sein diese Erkenntnis das verändert plötzlich alles Denn sobald ich das einmal verstanden habe bin ich nicht mehr an ein einziges Ziel gebunden.
00:04:05: Die Abhängigkeit von diesem einen Weg löst sich dann auf.
00:04:09: Mein Denken wird einfach flexibler, es geht nicht mehr darum wie ich etwas erreiche sondern warum ich das überhaupt will und dass ist ein riesiger Unterschied.
00:04:22: Stell dir mal kurz vor jemand sagt Ich will unbedingt das und das erreichen.
00:04:28: Klappt das nicht?
00:04:30: Kommt es zu Frust Zweifel vielleicht sogar dieses Gefühl von Scheitern?
00:04:36: Sobald ich aber verstehe Welches Gefühl ich eigentlich suche, kann ich mir dieses Gefühl auf ganz unterschiedlichen Wegen holen.
00:04:45: Und plötzlich wird aus Druck Bewegung und aus Verkrampfung ein gewisser Spielraum.
00:04:53: Genau hier stehen sich viele selbst im Weg ohne es zu merken.
00:04:58: Sie klammern sich an ein Ziel das sie irgendwann mal definiert haben ohne zu prüfen ob es überhaupt noch zu ihnen passt.
00:05:06: Je klarer ich mir selber darüber werde, was ich will.
00:05:10: Also – Was Ich Wirklich Will!
00:05:13: Dessen weniger bin ich anfällig für diesen ganzen Vergleich.
00:05:17: Dieses Die Anderen sind weiter, die haben mehr erreicht.
00:05:22: Das verliert alles an Bedeutung nicht weil ich besser bin sondern weil ich weiß wo ich hinwill oder zumindest in welche Richtung es geht und das bringt eine gewisse Ruhe in das ganze.
00:05:36: keine perfekte Klarheit, kein komplett durchgedachter Lebensentwurf.
00:05:42: Sondern eher so ein inneres Gefühl von ich weiß ungefähr was sich für mich richtig anfühlt und das reicht auch erstmal.
00:05:53: viele suchen nach der einen endgültigen Antwort.
00:05:57: So funktioniert es im Leben aber nicht.
00:06:00: Es ist eher ein Prozess Ein andauerndes Nachjustieren Ein immer wieder neu hinschauen.
00:06:08: Genau deshalb ist diese Frage so stark, sie zwingt dich nicht alles sofort zu wissen sondern bringt dich einfach dazu ehrlich zu werden.
00:06:18: Ehrlich mit dir selbst und genau das ist vielleicht der unangenehme Teil aber genau DER Teil der einfach am meisten verändern kann.
00:06:30: wenn ich mir also darüber klarer geworden bin was ich will also dieses Gefühl dahinter dann kommt der nächste Schritt Und auch der ist für viele erstmal unangenehm.
00:06:42: Weil jetzt geht der Blick nicht mehr nach vorne, sondern zurück zu dem was schon da ist.
00:06:48: und genau an dieser Stelle hakt es bei vielen.
00:06:52: Denn sobald ich mich frage Was habe ich bereits?
00:06:56: Kommt oft erst mal wenig.
00:06:58: Vielleicht ein halbherziges Ja passt schon Drehe ich die Frage aber um und frage was fehlt mir alles.
00:07:08: dann läuft es plötzlich wie von selbst, Listen ohne Ende.
00:07:12: Und das kennt Zufall!
00:07:15: Unser Kopf ist einfach darauf programmiert Lücken zu sehen, Probleme zu erkennen Dinge zu finden die fehlen.
00:07:22: Das heißt im Umkehrschluss dass was da ist das übersehen wir einfach gerne.
00:07:28: und genau dann passiert genau das was man überall sieht Dauervergleich einer ist weiter ein hat mehr einer wirklich glücklicher und schon fühlst du dich kleiner, obwohl sich bei dir eigentlich überhaupt gar nichts verändert hat.
00:07:45: Und genau deshalb ist diese Frage so so wichtig – was habe ich bereits?
00:07:54: Weil sie dich zwingt mal kurz aus diesem Mangelmodus rauszugehen!
00:07:59: Wenn ich ehrlich hinschaue merke ich plötzlich da ist mehr als ich dachte Fähigkeiten die für mich selbstverständlich sind.
00:08:09: Menschen, die ich als normal abgespeichert habe, obwohl sie alles andere als selbstverständliche sind.
00:08:16: Erfahrungen durch die ich gegangen bin, die mich einfach geprägt haben und zu dem gemacht haben was ich heute bin.
00:08:23: Das Problem ist nur wir gewöhnen uns extrem schnell an.
00:08:27: Alles Was früher ein Ziel war ist Heute Standard Und Anstatt das wahrzunehmen Rennen wir direkt weiter zum nächsten Ding.
00:08:38: Nächster Schritt, nächstes Ziel.
00:08:40: Nächstes wenn ich das habe dann und so weiter.
00:08:45: So entsteht dieses permanente Gefühl von nicht genug Und dass zieht einfach nur runter Nicht weil etwas fehlt sondern weil Ich nicht sehe was alles da ist.
00:08:59: Wenn ich mir aber bewusst mache Was ich bereits alles habe Dann verändert sich mein Blick.
00:09:05: Da kommt Einfach ein bisschen mehr Ruhe rein weniger Druck.
00:09:08: Ich stehe anders da, zwar nicht perfekt aber auf jeden Fall stabiler und das ist entscheidend!
00:09:17: Weil Klarheit bedeutet nichts zu wissen wo ich hin will, Klarheit auch zu wissen was ich gerade stehe.
00:09:26: Wenn ich das nicht checke renne einfach los komplett ohne Orientierung wie jemand der ins Taxi steigt und sagt fahr einfach.
00:09:36: Aber wohin denn?
00:09:38: Deshalb gehört diese Frage genau hierhin.
00:09:42: Was habe ich bereits?
00:09:45: Und, Ich finde es reicht nicht nur oberflächlich zu schauen!
00:09:49: Es geht nicht nur um Dinge, es geht um das Gesamtbild, Eigenschaften, Erfahrungen, Umfeld, Denkweisen – da steckt oft viel mehr drin als man sich selbst zugesteht.
00:10:01: und das Interessante ist in dem Moment wo ich das sehe verliert der Vergleich komplett an Bedeutung.
00:10:09: Ich bin weniger damit beschäftigt, mich ständig irgendwo einzuordnen und mehr damit, mich selbst zu verstehen.
00:10:17: Das bringt eine ganz andere Energie rein – keine falsche Zufriedenheit, keinen Stillstand sondern ein klarer Ausgangspunkt!
00:10:28: Und von daraus kann ich viel sauberer erkennen was mir wirklich noch fehlt.
00:10:33: Ganz ohne Drama, ohne Selbstzweife einfach weil ich weiß Das hier ist mein Stand und von hier aus gehe ich weiter.
00:10:46: So, wenn ich also weiß was ich wirklich will und wenn ich erkannt habe was ich bereits habe dann kommt automatisch die nächste Frage Was fehlt mir noch?
00:10:58: Und genau hier, genau an der Stelle machen viele wieder denselben Fehler.
00:11:03: Der Kopf springt sofort zurück in dieses.
00:11:06: Ich bin doch nicht genug.
00:11:08: Plötzlich wirkt alles wieder schwer, alles wieder zu weit weg.
00:11:12: Aber so ist die Frage überhaupt gar nicht gemeint!
00:11:16: Wenn ich vorher sauber hingeschaut habe dann verändert sich die Perspektive.
00:11:22: Dann ist das kein Drama mehr sondern eher ein klares Narjustieren.
00:11:27: So nach dem Motto ok was ist gerade der eine Punkt dennoch fehlt damit es weitergehen kann?
00:11:35: und das ist oft gar nicht so viel wirklich nicht.
00:11:38: Es fühlt sich nur größer an, weil man alles auf einmal betrachtet.
00:11:44: Dabei ist es häufig ein Thema wie Mut, Entscheidungskraft oder einfach dieses letzte bisschen Klarheit um loszulegen.
00:11:54: Sobald ich genau das erkenne wird es konkret.
00:11:58: dann kann ich mich genau darauf fokussieren nicht mehr überall gleichzeitig rumprobieren sondern gezielt an diesem einen Punkt arbeiten und genau an der Stelle entsteht Bewegung.
00:12:11: Und das überhaupt nicht hektisch, nicht überfordert sondern ganz bewusst, ganz klar!
00:12:19: Und dann kommt die letzte Frage, die das ganze eigentlich rund macht.
00:12:23: Wohin möchte ich?
00:12:25: Nicht als perfektes Ziel, sondern einfach nur als Richtung.
00:12:29: Weil Ziele können Druck machen.
00:12:32: Richtungen geben einfach nur Orientierung.
00:12:36: wenn ich also weiß wohin ich will dann merke ich ziemlich schnell, ob ich gerade in die richtige Richtung laufe oder ob ich mich eigentlich immer weiter davon entferne.
00:12:47: Und das passiert schneller als man denkt!
00:12:51: Ich meine viele sind beschäftigt machen tun funktionieren aber bewegen sich innerlich in eine Richtung die sich einfach nicht stimmig anfühlt wie auf einer Leiter zu stehen die an der falschen Wand steht.
00:13:06: da kannst du so oft du möchtest hoch klettern Aber es bringt dich nicht dahin, wo du hin willst.
00:13:12: Und dann braucht das einfach manchmal diesen Moment, wo man ehrlich sagt OK STOP Vielleicht ein kleiner Schritt zurück vielleicht eine neue Ausrichtung.
00:13:24: Von außen sieht das oft komisch aus aber innerlich ergibt es plötzlich Sinn.
00:13:29: und genau das ist doch Klarheit Nicht alles wissen nicht perfekt sein sondern zu verstehen wo ich stehe was ich will und in welche Richtung ich gehe.
00:13:46: Das war's wieder für heute!
00:13:48: Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann lass uns super gerne eine positive Bewertung da – damit erreichen wir noch mehr Menschen die genau solche Impulse gerade brauchen.
00:13:59: Und wenn du jemanden im Kopf hast bei dem du spürst das könnte gerade richtig gut passen, dann schick ihm die Folge einfach weiter.
00:14:08: Danke dass du dir die Zeit genommen hast.
00:14:10: Bis dahin, hör auf dein Herz.
00:14:13: Vertraue auf deine innere Stimme und vergiss nicht – die Antworten liegen in dir!
00:14:19: Unbox yourself and supercharge your life.
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