#98 Die stille Erschöpfung hinter Deinem „Ich schaffe das schon“
Shownotes
In dieser Folge geht es um ein Muster, das viele kennen – aber nur wenige wirklich durchbrechen: ständig für andere da sein, funktionieren, geben… und dabei sich selbst verlieren.
Ich spreche darüber, warum dieses Verhalten oft nichts mit echter Stärke zu tun hat, sondern viel mehr mit einem tief verankerten Gefühl, nicht genug zu sein. Du erfährst, wie sich dieser innere Druck im Alltag zeigt, warum es so schwerfällt, Nein zu sagen und weshalb genau hier der Wendepunkt beginnt.
Außerdem geht es darum, was passiert, wenn Du anfängst, Dich selbst wieder ernst zu nehmen, klare Grenzen zu setzen und Verantwortung für Deine eigene Energie zu übernehmen – ohne Dich dabei schlecht zu fühlen.
Diese Folge ist für Dich, wenn Du merkst, dass Du viel gibst, aber innerlich oft leer bist. Wenn Du Dich selbst irgendwo auf dem Weg verloren hast und wieder mehr bei Dir ankommen möchtest.
Transkript anzeigen
00:00:00: Du gibst und gibst, trotzdem fühlt es sich nie nach genug an.
00:00:05: Irgendwann merkst du?
00:00:07: Du hast alle versorgt!
00:00:09: Nur dich selbst komplett vergessen.
00:00:26: Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge von unserem Supercharge Your Life Podcast.
00:00:33: Ich weiß nicht ob du dieses Gefühl kennst Aber viele Menschen tragen genau das in sich Dieses leise permanente Gefühl.
00:00:42: Da geht noch mehr.
00:00:44: Ich muss noch mehr geben!
00:00:48: Von außen wirkt das oft stark.
00:00:50: Du kümmerst dich, du organisierst, du bist verlässlich Du bist die Person auf die sich alle verlassen können Und ja ein Teil in dir fühlt sich dadurch auch gesehen Gebraucht, wichtig.
00:01:04: Nur passiert innerlich etwas ganz anderes.
00:01:07: Ganz leise Während du gibst, gibst du nicht nur deine Zeit oder Energie.
00:01:14: Du verlierst Stück für Stück dich selbst und irgendwann sitzt du da, völlig erschöpft.
00:01:21: Vielleicht abends auf der Couch und denkst dir, warum fühlt sich das nicht gut an?
00:01:27: Ich hab doch so viel gemacht!
00:01:30: Genau da wird's interessant.
00:01:32: Dieses ich muss geben um wertvoll zu sein ist kein Zufall.
00:01:36: Das es ein erlerntes Muster tief verankert.
00:01:40: Du hast irgendwann begonnen zu glauben dass dein Wert davon abhängt wie viel du für andere tust, wie oft du ja sagst, wie selten du unbequem wirst.
00:01:52: Das zeigt sich dann in diesen ganz typischen Momenten – dein Tag ist eigentlich schon voll!
00:01:58: Dein Kopf ist müde, du spürst ganz klar ich bräuchte jetzt eigentlich Ruhe und dann kommt noch eine Anfrage, noch ein Termin, noch einen Gefallen… Und Du sagst Ja Nicht weil du es wirklich willst, sondern weil da diese innere Stimme ist die flüstert.
00:02:18: wenn du jetzt nein sagst enttäuscht so jemanden.
00:02:22: Und wenn du enttäust bist du dann noch gut genug und genau darutschst wieder rein in dieses ständige Funktionieren in dieses übergehen deiner eigenen Bedürfnisse.
00:02:36: Das Problem ist nur Es gibt keinen Punkt an dem es plötzlich reicht kein inneres.
00:02:42: Jetzt bin ich genug weil das, was du versuchst zu füllen nicht im Außen liegt.
00:02:49: Also machst du weiter!
00:02:50: Gib's mehr!
00:02:51: Leist es mehr!
00:02:53: Funktionier's besser in der Hoffnung dass sich dieses Gefühl irgendwann beruhigt.
00:02:59: aber stattdessen passiert oft das Gegenteil Du wirst innerlich unruhig vielleicht schneller gereizt Manchmal sogar genervt von genau den Menschen für die du so viel tust.
00:03:12: und dann kommt direkt das schlechte Gewissen hinterher Ein Kreislauf, der sich immer weiterdreht.
00:03:19: Und das Verrückte daran ist, von außen sieht alles gut aus – stark, hilfsbereit, belastbar!
00:03:27: Nur innerlich wütet es sich oft schwer an.
00:03:31: Vielleicht merkst du das an kleinen Dingen Das Freude nicht mehr so intensiv ist Dass deine Energie schneller weg ist Dass du kaum noch bei dir bist Nicht weil du zu wenig bist, sondern weil du dich selbst dabei verlierst.
00:03:48: Genau in diesem Punkt – also da wo du merkst dass du dich selber irgendwo verloren hast – passiert oft etwas Entscheidendes.
00:03:56: Nicht laut nicht spektakulär eher so ein inneres Innerheiten!
00:04:01: So einen Moment in dem du plötzlich spürst ich kann so nicht weitermachen.
00:04:06: was dann meistens direkt kommt ist kein Mut ein klares jetzt ändere ich alles sondern erst mal Widerstand.
00:04:14: Da schieß sofort dieser Gedanke hoch, wenn ich jetzt anfange mehr auf mich zu achten bin ich dann egoistisch?
00:04:24: Das sitzt so tief dass es fast automatisch passiert als wäre dieser Satz irgendwann fest einprogrammiert worden Du zuerst gleich egoistische du setzt Grenzen gleich schwierig du sagst nein gleich unbequem.
00:04:43: Genau da liegt der Knackpunkt.
00:04:45: Ich habe irgendwann verstanden, dieses Bild von Selbstliebe ist Egoismus ist komplett verzehrt!
00:04:52: Es klingt zwar logisch, fühlt sich auch erstmal ungewohnt an aber es passt einfach nicht.
00:05:01: Was passiert denn wenn du dich selbst komplett ignorierst?
00:05:05: Du bist erschöpft innerlich leer vielleicht gereizt.
00:05:09: aus genau diesem Zustand heraus versuchst du dann für andere dar zu sein.
00:05:15: Das ist, als würdest du etwas geben wollen, dass du selbst gar nicht mehr hast.
00:05:20: Trotzdem erwarten wir genau das von uns!
00:05:24: Funktionieren, verfügbar sein, freundlich bleiben... Irgendwann passt das nicht mehr zusammen?
00:05:32: Hier beginnt die Veränderung – nicht im Außen sondern in deiner Haltung.
00:05:37: Es fängt damit an, dass Du Dir erlaubst dich selbst wieder wahrzunehmen dass du nicht sofort reagierst, wenn jemand etwas von dir will.
00:05:46: Dass du dieses kurze Zögern zulässt.
00:05:50: Dieses Moment mal!
00:05:52: Will ich das gerade überhaupt?
00:05:54: Ganz ehrlich – das klingt simpel aber genau da hakt es bei vielen.
00:05:59: Dieses Innerheiten ist ungewohnt.
00:06:03: Du bist es gewohnt sofort zu reagieren, sofort zu geben und sofort zu funktionieren.
00:06:09: Plötzlich solltest du da sitzen und prüfen ob es gerade passt Ob du überhaupt kannst?
00:06:16: Das fühlt sich erst mal falsch an.
00:06:18: Dann kommt dieser entscheidende Schritt, dieses Nein!
00:06:23: Nicht laut, nicht hart, nicht mit schlechtem Gewissen sondern ruhig klar ohne große Erklärung.
00:06:32: ein einfaches heute-nicht.
00:06:34: das passt gerade nicht.
00:06:38: Im ersten Moment wirkt es ungewohnt.
00:06:41: schnell kommt der Impuls es zu erklären zu relativieren oder wieder zurückzunehmen.
00:06:46: Genau dafür ändert sich etwas.
00:06:49: Jedes Mal, wenn du deine Grenze aussprichst passiert innerlich etwas ganz Feines.
00:06:55: Du nimmst dich selbst ernst!
00:06:57: Du zeigst dir Ich bin wichtig.
00:07:00: Das ist kein Egoismus das ist Selbstverantwortung.
00:07:05: Spannend ist auch viele glauben Wenn sie anfangen grenzen zu setzen werden sie weniger gemocht oder weniger gebraucht.
00:07:15: In Wirklichkeit passiert oft das Gegenteil!
00:07:18: Du wirst klarer, ruhiger, eindeutiger – Menschen wissen woran sie bei dir sind.
00:07:25: Vor allem du selbst weißt es wieder.
00:07:28: Genau das verändert alles und wenn du anfängst genauso für dich einzustehen dann passiert etwas dass viele komplett unterschätzen.
00:07:38: Es wird nicht plötzlich alles perfekt Es wird erst mal ehrlicher.
00:07:44: Du merkst auf einmal viel schneller, wann etwas nicht zu dir passt – wenn du eigentlich keine Energie hast, weil du innerlich schon längst über deine Grenze gegangen bist, obwohl im Außen noch alles okay aussieht!
00:07:58: Früher bist du da einfach drübergegangen, heute spürst du es und allein das verändert schon unglaublich viel… Weil du nicht mehr so leicht in diese alten Muster reinrutschst.
00:08:11: Dieses automatische Ja, dieses Funktionieren, dieses.
00:08:15: Ich krieg da schon irgendwie noch unter.
00:08:19: Stattdessen kommt so ein kurzer Moment von Klarheit – vielleicht ganz leise, vielleicht auch noch unsicher aber er ist da und genau dieser Moment entscheidet ob du dich wieder übergehst oder ob du bei dir bleibst was ich total spannend finde wie sich dadurch auch dein Eittag verändert.
00:08:42: gar nicht spektakulär, sondern eher in diesen kleinen unscheinbaren Situationen.
00:08:48: Du packst deinen Tag nicht mehr komplett voll nur weil irgendwo noch eine Lücke ist.
00:08:53: du sagst nicht mal automatisch zu nun damit jemand anderes zufrieden ist.
00:09:01: Du hörst auf noch on top etwas draufzulegen und damit es sich für dich kurzzeitig nach genug anfühlt.
00:09:10: Und plötzlich entsteht Raum!
00:09:12: Raum zum Durchatmen Raum, um überhaupt wieder wahrzunehmen wie es dir geht.
00:09:18: Raum für Dinge die dir gut tun ohne dass du sie dir verdienen musst und weißt was das Verrückte ist?
00:09:28: Du wirst dadurch kein schlechter Mensch ganz im Gegenteil!
00:09:32: Du bist präsenter klarer echter.
00:09:36: wenn du gibst dann weil du es wirklich willst nicht mehr weil du glaubst du musst.
00:09:41: und da spürt man Diese Art von Energie ist komplett anders, sie ist ruhig stabil nicht so überladen und gleichzeitig fällt auch dieser innere Druck weg ständig liefern zu müssen.
00:09:57: Dieses Gefühl von ich muss noch mehr tun um genug zu sein verliert langsam an Kraft!
00:10:04: Nicht weil du dich zwingst anders zu denken sondern weil du anders handelst, weil du dir selbst sagst dass du dich ernst nimmst.
00:10:14: Und genau das ist der Punkt an dem sich etwas nachhaltig verschiebt.
00:10:19: Du bleibst ein hilfsbereiter Mensch, du bleibste jemanden, der für andere da ist aber eben nicht mehr auf Kosten von dir selbst.
00:10:28: und vielleicht fühlt sich das am Anfang ungewohnt an – vielleicht auch ein bisschen stiller als vorher.
00:10:35: weniger Drama, weniger hektik.
00:10:38: Aber genau darin liegt diese neue Qualität Du bist nicht mehr ständig im Außen unterwegs, um dir deinen Wert zu bestätigen.
00:10:46: Du bist bei
00:10:47: dir.".
00:10:48: Und das ist?
00:10:50: Ja ehrlich gesagt ziemlich kraftvoll!
00:10:55: Wenn ihr diese Folge gefallen hat dann lasst uns super gerne eine positive Bewertung da damit wir noch mehr Menschen erreichen können die genau an diesem Punkt stehen und wenn du merkst dass sich das heute irgendwie berührt hat dann nehmt das nicht einfach nur mit und mach weiter wie bisher.
00:11:15: Schau ehrlich hin, wo du dich selbst vielleicht noch übergehst.
00:11:20: Danke dass du dir die Zeit genommen hast!
00:11:23: Bis dahin hör auf dein Herz, vertraue deine innere Stimme und vergiss nicht Die Antworten liegen in dir.
00:11:32: Unbox yourself and supercharge your life.
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