#12 Die Kraft der Vergebung

Shownotes

Vergebung – ein Wort, das so viel Gewicht trägt und doch oft missverstanden wird. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Vergebung weniger mit der anderen Person zu tun hat, sondern alles mit Dir. Was bedeutet es wirklich, zu vergeben? Welche Last trägst Du vielleicht noch mit Dir herum, ohne es zu merken? Und wie kannst Du anfangen, Dich Schritt für Schritt davon zu befreien?
Lass Dich inspirieren, Vergebung als einen Akt der Selbstliebe zu sehen – als einen Weg, Deinen inneren Frieden zurückzugewinnen. Wir teilen klare Gedanken, praktische Impulse und eine Perspektive, die Dir zeigt: Vergebung ist nicht Schwäche, sondern eine der stärksten Entscheidungen, die Du für Dich selbst treffen kannst.
Mach Dich bereit, loszulassen und Platz für Leichtigkeit und Freiheit in Deinem Leben zu schaffen!

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00:00:00: Kennst du das Gefühl, dass der Schmerz aus der Vergangenheit dich immer noch festhält?

00:00:05: Dass die Wut, die Enttäuschung und der Gräu dich innerlich auffressen, während die

00:00:10: andere Person einfach weiter macht, als wäre nichts gewesen?

00:00:14: Vielleicht fragst du dich, wie du jemals loslassen kannst, ohne dich selbst zu verraten.

00:00:21: Hallo, schön, dass du wieder eingeschaltet hast. Oder vielleicht bist du auch zum ersten Mal hier?

00:00:41: Egal wie, herzlich willkommen bei Superchargy Live! Hier geht es um dich, um deine persönliche

00:00:47: Transformation und darum, wie du dein Leben auf ein neues Level bringen kannst.

00:00:52: Wir sprechen heute über Vergebung. Ich weiß, allein das Wort löst bei vielen schon gemischte

00:01:00: Gefühle aus. Es klingt nach etwas, das man tun sollte. Fast schon wie ein Zwang. Und ich

00:01:06: kenne das. Viele denken dann direkt an Situationen, in denen jemand sie verletzt hat, vielleicht sogar

00:01:11: sehr tief. Und die Vorstellung, diesen Menschen zu vergeben, fühlt sich manchmal unmöglich an,

00:01:17: oder? Aber genau da liegt der Schlüssel. Vergebung ist gar nicht so sehr für die andere Person

00:01:23: gedacht. Sie ist für dich. Sie ist ein Akt der Freiheit, den du dir selbst schenken kannst.

00:01:29: Ich verrate dir schon jetzt. Vergebung hat so viel weniger damit zu tun, jemand anderem etwas zu

00:01:36: erlauben oder ihn von der Verantwortung zu entlassen, als man oft denkt. Es geht viel mehr darum,

00:01:42: loszulassen, was dich belastet. Und nein, das ist kein leichter Prozess. Es gibt

00:01:48: keinen Scheiter, den man umlegt und plötzlich ist alles gut. Aber es lohnt sich so sehr.

00:01:54: In dieser Folge werden wir uns genauer anschauen, was Vergebung wirklich bedeutet. Warum sie so

00:02:01: entscheidend für dein Wohl befinden ist und wie du Stück für Stück dahin kommen kannst, diesen

00:02:06: inneren Frieden zu finden. Wir nehmen uns Zeit, das Ganze ohne Druck anzugehen, denn hier geht es

00:02:12: nicht darum, dir zu sagen, was du tun musst. Es geht darum, dich zu inspirieren, die neue Perspektiven

00:02:19: aufzuzeigen und dir den Raum zu geben, selbst zu entscheiden, was sich für dich richtig anfühlt.

00:02:25: Also mach es dir gerne gemütlich, egal ob du gerade zuhörst, während du spazieren gehst,

00:02:32: im Auto sitzt oder zu Hause auf der Couch chillst. Lass uns gemeinsam eintauchen in

00:02:38: dieses wichtige Thema und vielleicht entdeckst du ja am Ende der Folge, dass Vergebung eine der

00:02:43: stärksten Entscheidungen sein kann, die du für dich selbst treffen kannst. Los geht's!

00:02:49: Lass uns erstmal klären, worüber wir ja eigentlich sprechen. Vergebung, was ist das eigentlich?

00:02:56: Ich meine, jeder hat dieses Wort schon mal gehört, oder? Aber wenn wir ehrlich sind, haben viele von

00:03:03: uns keine klare Vorstellungen davon, was Vergebung wirklich bedeutet. Oft denken wir,

00:03:08: Vergebung heißt jemandem zu sagen, hey, ist schon okay, was du gemacht hast oder schlimmer

00:03:14: noch, ich vergesse einfach, was passiert ist. Aber ganz ehrlich, so läuft das nicht. Vergebung

00:03:20: ist nämlich viel mehr als das. Es ist ein innerer Prozess, etwas, das du für dich tust und nicht

00:03:28: unbedingt für die andere Person. Vergebung heißt nicht, dass du das Verhalten von jemandem

00:03:33: entschuldigst oder klein redest, was passiert ist. Ganz und gar nicht. Es geht auch nicht darum,

00:03:39: die Verletzungen, die dir zugefügt wurden, zu rechtfertigen oder so zu tun, als wäre alles

00:03:45: plötzlich wieder gut. Vergebung bedeutet vor allem, dass du dich entscheidest, den Schmerz,

00:03:51: den diese Erfahrungen, die ausgelöst hat, loszulassen. Du hörst auf diesen Schmerz festzuhalten.

00:03:58: Weil du erkannt hast, dass er dich mehr verletzt, als er irgendjemand anderem schadet. Und genau

00:04:05: da kommt das Missverständnis ins Spiel. Viele von uns glauben, Vergebung sei etwas, dass wir

00:04:11: anderen schenken, so als ob wir ihnen damit einen Gefeind tun würden. Aber die Wahrheit ist,

00:04:18: Vergebung ist ein Geschenk, das du dir selbst machst. Sie ist wie ein großer Befreiungsschlag,

00:04:24: ein Akt der Selbstliebe. Denn solange du an diesem Gräul, an dieser Wut festhältst,

00:04:29: trägst du diese schwere Last mit dir herum. Und die kann echt erdrückend sein.

00:04:35: Lass mich das mal so erklären. Stell dir vor, du hast einen Rucksack auf deinem Rücken. Und jedes

00:04:43: Mal, wenn du dich nicht traust zu vergeben, packst du einen großen Stein in diesen Rucksack. Am

00:04:49: Anfang merkst du das vielleicht nicht mal richtig, weil du denkst, dass es normal diesen Rucksack

00:04:54: zu tragen. Aber je mehr Steine dazu kommen, desto schwerer wird er, bis du dich irgendwann

00:05:01: fragst, warum alles in deinem Leben so anstrengend ist. Und das Schlimmste ist, die Person, die dir

00:05:08: wehgetan hat, spürt davon gar nichts. Sie geht einfach weiter mit ihrem Leben, während du unter

00:05:14: diesem Gewicht zusammenbrichst. Wenn wir uns das so anschauen, wird klar, dass Vergibung viel mehr

00:05:22: mit uns selbst zu tun hat, als mit dem anderen. Es ist dieser Moment, in dem du sagst, ich lasse

00:05:28: das los. Ich entscheide mich, diesen Stein aus meinem Rucksack zu nehmen, weil ich ihn nicht

00:05:33: mehr tragen will. Und weißt du was? Das ist eine der stärksten Akte der Selbstermächtigung,

00:05:39: den du machen kannst. Natürlich heißt das nicht, dass es leicht ist. Vergibung ist kein Knopf,

00:05:46: den du einfach drückst. Und zack, alles ist geregelt. Es ist ein Prozess. Manchmal dauert es

00:05:52: Wochen, Monate oder sogar Jahre, bis man an den Punkt kommt, an dem man wirklich loslassen kann.

00:05:58: Aber es ist ein Prozess, der sich lohnt. Denn wenn du vergibst, gibst du dir selbst die Freiheit,

00:06:04: wieder leichter zu atmen, klarer zu denken und einfach weiterzugehen. Also, Vergibung ist kein

00:06:12: "Ich tue das für dich", sondern ein "Ich tue das für mich". Und das ist der wichtigste Punkt,

00:06:19: den ich dir hier mitgeben möchte. Es geht darum, dass du deinen inneren Frieden zurück gewinnst. Dass

00:06:26: du dich selbst von der Last befreist, die dich zurückhält. Und weißt du was? Das ist so unglaublich

00:06:31: kraftvoll. Lass uns mal ehrlich sein, wenn wir jemandem nicht vergeben, dann fühlt sich das

00:06:38: manchmal wie eine Art Kontrolle an, oder? So ein bisschen wie "Ich lasse dich das jetzt spüren,

00:06:44: was du mir angetan hast". Aber weißt du, was verrückt daran ist? Diese Kontrolle, die wir glauben

00:06:50: zu haben, ist eigentlich nur eine Illusion. Während wir innerlich an dieser Wut, an diesem Schmerz

00:06:56: festhalten, hat das auf die andere Person oft gar keinen Einfluss. De oder die lebt vielleicht ihr

00:07:02: Leben ganz normal weiter, während wir uns selbst Stück für Stück in diesem Groll festfahren.

00:07:08: Unvergebenheit ist wie ein ständiger Begleiter, der immer im Hintergrund lauert. Du wachst

00:07:14: morgens auf und es ist, als würde diese Last direkt neben dir sitzen. Und das Schlimme ist,

00:07:20: oft merken wir gar nicht, wie viel Energie uns das eigentlich kostet. Vielleicht fragst du dich

00:07:25: manchmal, warum du so erschöpft bist, obwohl du doch gar nicht so viel gemacht hast. Genau das

00:07:31: ist es. Dieser innere Kampf zieht unglaublich viel Kraft. Wenn wir an alten Verletzungen festhalten,

00:07:38: verändert das auch, wie wir uns selbst und die Welt um uns herum sehen. Es ist, als würdest du

00:07:44: durch eine Brille schauen, die alles in einem dunkleren Licht erscheinen lässt. Vielleicht

00:07:49: wirst du misstrauischhaft, vielleicht ziehst du dich zurück, oder vielleicht merkst du, dass du

00:07:54: anderen Menschen gar nicht mehr so richtig vertrauen kannst. Es ist fast so, als ob diese

00:08:00: alten Wunden anfangen, deine Zukunft zu bestimmen. Und das ist doch eigentlich das Gegenteil von dem,

00:08:06: was wir wollen, oder? Und dann kommt noch die körperliche Seite dazu. Ja, es klingt vielleicht

00:08:12: komisch, aber dieser emotionale Ballas kann sich tatsächlich auf unseren Körper auswirken. Stress,

00:08:20: Kopfschmerzen, Schlafprobleme – all das kann mit ungelösten Gefühlen zusammenhängen. Dein

00:08:27: Körper spürt, wenn du etwas nicht loslässt. Es ist, als würde er dir ständig signalisieren,

00:08:33: hey, da ist was, dass du die anschauen solltest. Aber anstatt hinzuhören, ignorieren wir diese

00:08:39: Zeichen oft. Wir versuchen einfach weiterzumachen, obwohl wir eigentlich längst merken, dass

00:08:45: uns das nicht gut tut. Und weißt du, was das Schlimmste ist? Diese Unvergebenheit wirkt sich

00:08:52: auch auf unsere Beziehungen aus. Und zwar nicht nur auf die zu der Person, die uns verletzt hat.

00:08:57: Sie schleiten ...

00:08:58: sich in alle anderen Bereiche unseres Lebens ein. Vielleicht wirst du schneller gereizt,

00:09:04: vielleicht bist du weniger offen oder vielleicht merkst du, dass du dich von Menschen distanzierst,

00:09:09: die eigentlich gar nichts mit dieser Situation zu tun haben. Der Gräu, den wir festhalten,

00:09:15: hat die Macht, alles zu vergiften, wenn wir ihn lassen. Aber hier kommt der Knackpunkt.

00:09:21: Der Gräu, den wir in uns tragen, trifft nicht die Person, die uns verletzt hat, er trifft

00:09:27: uns selbst. Es ist, als würden wir jeden Tag einen Schluck Gift nehmen und erwarten, dass

00:09:32: der andere daran leidet. Aber stattdessen schaden wir nur uns selbst. Und das Verrückte daran ist,

00:09:38: dass wir oft gar nicht merken, wie sehr uns das zurückhält, bis wir anfangen, diesen

00:09:43: Roll loszulassen. Vielleicht denkst du jetzt, ja, aber was soll ich denn machen? Ich kann doch nicht

00:09:49: einfach vergessen, was passiert ist. Und weißt du was? Das musst du auch nicht. Vergebung hat

00:09:55: nichts mit vergessen zu tun. Es geht nicht darum, das Erlebte zu verdrängen oder klein zu reden.

00:10:00: Es geht darum zu entscheiden, dass diese Vergangenheit dich nicht länger kontrollieren soll. Es geht

00:10:07: darum, dass du dann den Inneren Frieden zurückruhst und dich von diesem inneren Gefängnis befreist.

00:10:13: Das ist es, was wir oft vergessen. Unvergebenheit hält uns nicht nur fest, sie nimmt uns auch

00:10:21: die Chance wirklich frei zu sein. Und ich glaube, wenn wir das einmal erkannt haben, dann wird klar,

00:10:26: warum Vergebung so unglaublich wichtig ist. Nicht für die andere Person, sondern für uns selbst.

00:10:33: Lass uns mal einen Moment ganz ehrlich sein. Warum halten wir eigentlich so oft an Verletzungen und

00:10:41: Rollfest? Ich glaube, manchmal denken wir, dass uns das irgendwie schützt. So nach dem Motto,

00:10:47: wenn ich das nicht vergesse, kann es mir nicht nochmal passieren. Oder wir glauben,

00:10:52: dass die Wut, die wir in uns tragen und stärker macht. Aber weißt du, was dabei wirklich passiert?

00:10:58: Diese Wut, dieser Gräu, die sitzen in dir wie ein Klotz, der dich festhält. Sie hindern dich

00:11:05: daran, dich wirklich frei zu fühlen. Vergebung ist so eine Art innerer Reset. Es ist, als würdest du

00:11:13: dir selbst die Erlaubnis geben, dem Ballast abzuwerfen, den du schon viel zu lange mit dir herumschläppst.

00:11:19: Du schenkst dir damit etwas, das unbezahlbar ist. Frieden. Und weißt du, was das Spannende ist? In

00:11:27: dem Moment, in dem du vergibst, verändert sich etwas in dir. Es ist, als würdest du plötzlich

00:11:32: wieder Raum schaffen. Für Leichtigkeit. Für Freude. Für all die Dinge, die du dir wünschst.

00:11:38: Im Bevor du jetzt denkst, ja, aber wenn ich vergebe, heißt das doch, dass der andere gewonnen hat?

00:11:45: Nein, ganz und gar nicht. Vergebung bedeutet nicht, dass du die andere Person freisprichst oder

00:11:51: alles gut heißt, was passiert ist. Es bedeutet nur, dass du auffällst, dich selbst zu bestrafen.

00:11:58: Denn der einzige, der wirklich leidet, wenn du nicht vergibst, bist am Ende du.

00:12:03: Also, Vergebung ist kein Zeichen von Schwäche. Sie ist ein Akt der Selbstliebe. Sie sagt,

00:12:11: ich verdiene es, frei zu sein. Ich verdiene es, ohne diesen Schmerz zu leben. Und genau deshalb

00:12:18: ist sie so wichtig, nicht für den anderen, sondern für dich. Jetzt fragst du dich vielleicht,

00:12:24: okay, das klingt alles ganz schön. Aber wie soll ich das denn machen? Wie soll ich jemanden

00:12:30: vergeben, der mich so tief verletzt hat? Und ich verstehe das. Vergebung ist kein einfacher

00:12:36: Prozess und sie passiert auch nicht von heute auf morgen. Aber weißt du, was der erste Schritt ist?

00:12:41: Du musst es überhaupt wollen. Klingt simpel, oder? Aber genau da fängt es an. Wenn du sagst,

00:12:48: ich will diesen Schmerz nicht mehr tragen, öffnest du die Tür für Veränderung. Es ist,

00:12:54: als würdest du dich entscheiden, diesen Baller Stück für Stück loszuwerden. Und nein,

00:12:59: das bedeutet nicht, dass du sofort alles loslassen musst. Es ist ein Prozess. Vielleicht fängst du an,

00:13:05: deine Gefühle erst mal zuzulassen. Wut, Enttäuschung, Schmerz, all das darf da sein. Es geht nicht

00:13:13: darum, diese Gefühle zu verdrängen, sondern sie anzunehmen. Und dann gibt es diesen einen Moment,

00:13:19: wo du bewusst sagen kannst, ich entscheide mich zu vergeben. Das heißt nicht, dass du es sofort

00:13:25: fühlst. Manchmal kommt das Gefühl erst später, aber diese Entscheidung ist der Schlüssel. Du sagst,

00:13:32: ich lasse los, weil ich es wert bin, frei zu sein. Und weißt du, was dabei hilft? Darüber zu reden,

00:13:38: es aufzuschreiben oder einfach zu reflektieren, was dich eigentlich so festhält. Es gibt auch so

00:13:45: kleine Rituale, die helfen können. Manche schreiben einen Brief an die Personen, der sie vergeben

00:13:50: wollen, nicht um ihnen abzuschicken, sondern einfach um alles rauszulassen. Andere stellen sich vor,

00:13:56: wie sie diese Last symbolisch loslassen, wie eine schwere Tasche, die sie abstellen. Klingt

00:14:02: vielleicht ein bisschen kitschig, aber es funktioniert. Das Wichtigste ist, geht an einen

00:14:07: eigenen Weg. Vergebung ist kein Wettbewerb und es gibt kein richtig oder falsch. Es ist deine

00:14:14: Entscheidung und sie passiert in deinem Tempo. Und jeder kleine Schritt bringt dich ein Stück

00:14:19: näher zu diesem Gefühl von Leichtigkeit. Ich kann mich noch genau an eine Situation erinnern,

00:14:26: in der ich selbst dachte, dass ich niemals vergeben könnte. Es war eine dieser Verletzungen,

00:14:32: die sich anfühlen, als würden sie dich in deinem Kern treffen. Weißt du, so etwas,

00:14:37: das dir immer wieder hochkommt, egal wie sehr du versuchst, es zu ignorieren. Ich habe so

00:14:43: lange an diesem Schmerz festgehalten, weil ich dachte, es würde mich schützen. Aber ehrlich gesagt,

00:14:48: hat es mich nur davon abgehalten, wirklich glücklich zu sein. Ich war ständig angespannt,

00:14:54: innerlich unruhig und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass diese Verletzung mich definiert hat.

00:14:59: Und dann kam dieser Moment, in dem ich dachte, will ich wirklich, dass diese Person so viel

00:15:06: Macht über mich hat? Will ich wirklich, dass diese Erfahrung meine Zukunft bestimmt? Und das war

00:15:12: der Wendepunkt. Es war nicht leicht, diesen Schritt zu gehen und ich habe immer wieder mit mir

00:15:18: gerungen. Aber mit der Zeit habe ich gemerkt, dass ich mir selbst etwas Gutes tue, wenn ich vergebe.

00:15:24: Es war, als hätte ich endlich wieder Luft holen können. Und weißt du, was ich daraus gelernt

00:15:31: habe? Vergebung ist kein einmaliger Akt. Es ist ein Prozess, der Zeit braucht und das ist okay.

00:15:37: Jeder hat seine eigene Geschwindigkeit und das Wichtigste ist, dass du bereit bist, den ersten

00:15:43: Schritt zu machen. Am Ende des Tages ist Vergebung eine Entscheidung. Eine Entscheidung für dich

00:15:51: selbst. Sie bedeutet nicht, dass du das, was passiert ist, gut heißt oder dass du vergisst. Sie

00:15:57: bedeutet, dass du dich selbst aus diesem Gefängnis befreist, dass du vielleicht gar nicht bewusst

00:16:03: wahrgenommen hast. Es geht darum, dir deinen inneren Frieden zurückzuholen. Es geht darum,

00:16:09: dass du aufhörst, diesen Schmerz und diesen Roll zu tragen, der dich nur belastet. Und ja,

00:16:14: das ist nicht immer leicht, aber es ist möglich. Wenn du jetzt an jemanden oder an eine Situation

00:16:22: denkst, die dich immer noch belastet, dann frag dich doch mal, was würde es für mich bedeuten,

00:16:28: das loszulassen? Wie würde es sich anfühlen, wieder frei zu sein? Und vielleicht ist genau das

00:16:35: der erste kleine Schritt in Richtung Vergebung. Ich hoffe, dass du aus dieser Folge etwas für

00:16:42: dich mitnehmen kannst. Vergebung ist ein Geschenk, das du dir selbst machst. Und du hast dieses Geschenk

00:16:49: verdient. Gib dir selbst die Erlaubnis zu vergeben, in deinem Tempo und auf deine Weise. Erlaube dir,

00:16:58: dem Prozess anzunehmen, anstatt ihn zu erzwingen. Vergebung ist kein Ziel, das so schnell erreichen

00:17:04: musst. Sie ist ein Weg, der dich zu mehr inneren Frieden führt. Und je mehr du dich auf diesen

00:17:10: Weg einlässt, desto mehr wirst du entdecken, wie befreiend Vergebung sein kann.

00:17:16: Danke, dass du heute mit dabei warst. Ich hoffe, diese Folge hat dir gezeigt, wie wertvoll

00:17:22: Vergebung ist. Nicht nur, um loszulassen, sondern auch um Platz für neue Möglichkeiten und

00:17:28: Leichtigkeit zu schaffen. Bis zur nächsten Folge. Hör auf dein Herz, vertraue deine innere Stimme

00:17:35: und vergiss nicht. Die Freiheit beginnt in dir. Unbox yourself and supercharge your life.

00:17:41: [Musik]

00:17:56: [Musik]

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