#108 60 Sekunden am Tag, die Deine Gedanken komplett umstellen
Shownotes
Warum fühlt sich derselbe Tag für manche leicht an und für andere bleischwer? Der Unterschied liegt nicht in Deinem Leben, sondern in den Fragen, die Du Dir den ganzen Tag unbewusst stellst. In dieser Folge geht es darum, wie Deine inneren Selbstgespräche heimlich bestimmen, ob Du Dich gut oder schlecht fühlst – und wie Du mit nur einer Minute pro Tag neue, positive Gedankengewohnheiten aufbaust, ohne Deine echten Probleme wegzulächeln.
Du erfährst, warum zwei Menschen am selben Ort völlig unterschiedlich glücklich sein können, wie unsere rund 60.000 Gedanken pro Tag zu Gewohnheiten werden und wie Du eine einzige kraftvolle Frage an alltägliche Routinen koppelst, damit gute Gefühle irgendwann ganz von selbst kommen.
Perfekt für alle, die mehr Lebensfreude, innere Stärke und einen freundlicheren Umgang mit sich selbst suchen.
#Persönlichkeitsentwicklung #Gedankenkraft #Selbstgespräche #mentaleGesundheit #Lebensfreude #Achtsamkeit #Mindset #Gewohnheiten #SuperchargeYourLife
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00:00:00: Du läufst durch den selben Tag wie alle anderen, nur fühlte sich für dich grauer an.
00:00:06: Schwerer!
00:00:07: Irgendwie freudloser.
00:00:10: Vielleicht liegt das gar nicht an deinem Leben sondern an einer einzigen Frage die seit Jahren ungefragt in deinem Kopf läuft und sie umzustellen kostet dich nicht mehr als sechzig Sekunden am Tag.
00:00:40: Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge von unserem Supercharger Live-Podcast.
00:00:46: Schön, dass du da bist!
00:01:01: dass eigentlich nie so richtig Sendepause hat.
00:01:14: Tausende Sätze pro Tag!
00:01:17: Und das verrückte daran, die meisten davon hast du dir nie bewusst ausgesucht – sie laufen einfach.
00:01:25: Im Grunde entscheidet oft nicht das große Ereignis darüber ob ein Tag sich gut oder mies anfühlt.
00:01:31: Es ist eher die Frage, die wir uns dabei still im Kopf stellen meistens ohne es überhaupt zu bemerken.
00:01:40: Lass es mich an zwei Menschen erklären, die zur exakt gleichen Zeit in den Urlaub fahren.
00:01:45: Selbe Insel, selbes Hotel – sogar der selbe etwas zu süße Sangria an der Strandbar!
00:01:52: Die eine sitzt da, riecht das Seiz in der Luft, spürt die Sonne auf der Haut und denkt sich so über den Tag verteilt immer wieder «Mensch ist das schön».
00:02:03: Die andere sitzt ungefähr drei Liegen weiter im selben Paradies und führt akribisch Buch.
00:02:10: Die Toilette spinnt, die Bettdecke riecht streng – das Essen ist auch nicht der Hit!
00:02:16: Und überhaupt sollte die Schwester eigentlich mitkommen, hat dann aber keinen Urlaub bekommen.
00:02:21: Mindestens zehn Störungen pro Tag ordentlich abgehakt.
00:02:27: Jetzt könnte man sagen, na ja, die eine hat eben mehr Glück gehabt… Hat sie aber nicht?
00:02:33: Beide schleppen reale ernsthafte Probleme mit sich herum so wie jeder erwachsene Mensch das tut.
00:02:40: Der Unterschied liegt woanders, die eine verbringt den Großteil ihrer Gedanken bei dem was schiefläuft, die andere bei dem, was sie gerade erlebt und worauf sie sich freut gleicher Strand, gleiches Hotel völlig unterschiedliches Leben.
00:02:59: Und der einzige technische Unterschied dazwischen ist die Frage, die im Hinterkopf läuft.
00:03:07: Wir denken ja angeblich um die sechzigtausend Gedanken am Tag, und ein riesiger Anteil davon dreht sich schlicht um uns selbst.
00:03:16: Das ist erst mal weder gut noch schlecht – das es einfach ein Apparat denn nie ausgeht!
00:03:22: Aber über neunzig Prozent dieser Gedanken sind nicht bewusst gewählt sondern reine Gewohnheit.
00:03:28: Du stehst morgens nicht vor dem Spiegel und überlegst dir strategisch worüber du jetzt mal nachdenken
00:03:35: könntest.".
00:03:36: Der Satz ist schon da, bevor du das Licht angemacht hast.
00:03:40: Bei manchen Leuten lautet er singemäß – Oh Gott, werde ich alt!
00:03:44: Da hilft nur noch Abdeckstift.
00:03:47: Bei anderen ist es ein freundliches, fast schon kitschiges Hallo an das eigene Spiegelbild und in beiden Fällen ist dieser Satz nicht neu.
00:03:56: Du denkst ihn ungefähr zum tausendsten Mal ohne ihn jemals beschlossen zu
00:04:01: haben.".
00:04:03: Das ist eigentlich die gute Nachricht, auch wenn sie sich erst mal unbequem anfühlt.
00:04:08: Denn wenn diese Sätze Gewohnheiten sind, dann sind Sie weder angeboren noch in Stein gemeißelt.
00:04:15: Gewohnheit kann man umbauen – langsam ein bisschen widerwillig aber man kann!
00:04:23: Der dir kurz vor dein Partner kommt abends nach Hause und fragt dich, war dein Tag auch so grauenhaft wie meiner?
00:04:30: Was passiert in deinem Kopf?
00:04:32: Wichtig du fängst an zu liefern.
00:04:35: der Stau, die unmögliche Kollegin, die mailt, die wieder mal alles auf den Kopf gestellt hat.
00:04:43: Innerhalb von Sekunden hast du eine kleine Anklageschrift gegen den Tag.
00:04:47: fertig!
00:04:48: Würde dieselbe Person dich aber fragen – was waren heute die drei schönsten Momente?
00:04:54: Dann redest du über exakt denselben Tag plötzlich völlig anders.
00:05:00: Auf einmal fährt dir der nette Plausch im Treppenhaus ein… Der erste Schluck Kaffee Dieser kurze Moment, in dem irgendetwas einfach gepasst hat.
00:05:10: Gleicher Tag anderes Scheinwerferlicht.
00:05:14: Und genau da liegt der Hebel!
00:05:16: Die Frage entscheidet wohin der Suchscheinwerfe in deinem Kopf zeigt.
00:05:21: Stellst du dir den ganzen Tag Fragen die dich zuverlässig Zu allem schmerzhaften führen?
00:05:28: Dann ist es schlicht physikale schwierig sich gutzufühlen.
00:05:32: Dein Gehirn ist er extrem gehorsam.
00:05:35: Es sucht, was du bestätzt.
00:05:37: Bestelltest du Mängel?
00:05:39: Liefert es Mängl!
00:05:40: Bestelltst du etwas das Schön war, kramt es das genauso brav hervor.
00:05:48: Jetzt kommt der Teil bei dem ich kurz die Hand heben muss bevor das hier zu glatt klingt.
00:05:53: Es geht hier ausdrücklich nicht darum alles negative wegzulächeln und sich in einer Dauer Sonnenscheinstimmung zu zwingen.
00:06:01: Diese Menschen, die zu allem nur strahlen sind auf Dauer ja auch ein bisschen
00:06:05: anstrengend.".
00:06:06: Über echte Probleme darfst du jammern, grübeln, fluchen ganz wie es nötig ist.
00:06:13: Das ist gesund!
00:06:16: Die Frage ist nur ob das Achtzig Prozent deiner wachen Zeit beanspruchen muss denn das bringt dich erfahrungsgemäß weder einer Lösung näher noch einem Tag an dem Du abends zufrieden bist.
00:06:29: Es ist ein Unterschied ob Du einen Problem anschaust um es zu lösen oder ob du es nur immer wieder umrührst wie eine Suppe, die dadurch auch nicht besser wird.
00:06:41: Und ehrlich gesagt liegt auch hier der Grund warum die ganze Sache überhaupt funktioniert.
00:06:47: Gefühle entstehen nicht im luftleeren Raum sie wachsen aus Gedanken und ein gutes Gefühl hat diese fast schon freche Eigenschaft das es Domino Steine umwirft.
00:07:00: wenn sich ein bisschen leichter fühlt geht automatisch freundlicher mit sich um geht freundlicher mit anderen um, strahlt anders und merkwürdigerweise passieren dann auch öfter Dinge über die man sich freuen kann.
00:07:14: Das ist keine Magie!
00:07:16: Es ist einfach das was passiert wenn man nicht den ganzen Tag mit hochgezogenen Schultern durch die Welt läuft.
00:07:25: So jetzt fragst du dich vielleicht wie man so eine eingefahrene Gewohnheit überhaupt umtrainiert ohne dass es sich anfühlt wie ein zweiter Job.
00:07:34: Und die ehrlichste Antwort ist, möglichst klein.
00:07:39: Niemand schraubt sechzig tausend Gedanken an einem Nachmittag um!
00:07:44: Aber eine Minute am Tag, das schafft fast jeder – selbst an einen mittelmäßigen Dienstag.
00:07:52: Der Trick ist, dass du diese eine Minute nicht irgendwo im Kalender suchst, wo sowieso kein Platz ist?
00:07:59: Du hängst sie an etwas dran, was du eh schon tust ohne nachzudenken….
00:08:05: Du hast nämlich hunderte solcher Mini-Rituale am Tag.
00:08:09: Du kommst zur Tür herein und hängst die Jacke auf, du putzt abends die Zähne!
00:08:15: Du stellts im Wasserkoche an.
00:08:17: Dein Gehirn liebt solche Abläufe weil sie kaum Energie kosten – und genau da klingst du dich ein.
00:08:23: In dem Moment in dem der Jacke an den Haken kommt, stellts dir eine einzige freundliche Frage.
00:08:30: Was ist heute eigentlich gut gelaufen?
00:08:32: Worauf bin ich kurz mal stolz?
00:08:35: Und dann hältst du tatsächlich einen Moment inne und beantwortest sie wirklich, statt nur weiter zu hetzen.
00:08:44: Am Anfang ist das ungewohnt vielleicht sogar ein bisschen eilbarn weil man sich vorkommt wie jemand der mit seiner Garderobe Selbstgespräche führt.
00:08:53: Tatsächlich gibt es sogar Untersuchungen die naheligen da schon rund sechzig Sekunden dieser Art von Umdenken pro Tag über die Zeit das gesamte Glücksempfinden verschieben können.
00:09:05: Und der Schöne ist, irgendwann brauchst du gar nicht mehr daran zu denken!
00:09:09: Die Frage kommt von selbst, sobald die Jacke den Haken berührt und mit ihr dieses leise gute Gefühl.
00:09:17: Aus einer bewussten Anstrengung ist eine neue Gewohnheit geworden – eine, die diesmal für dich arbeitet statt gegen dich.
00:09:27: Wenn ich am Ende dieser Folge etwas darlassen darf, dann vielleicht diesen einen Gedanken Du bist nicht deinen automatischen Setzen ausgeliefert.
00:09:38: Du redest ohnehin den ganzen Tag mit dir!
00:09:41: Die einzige Frage ist, ob du dir dabei ein netterer Gesprächspartner sein willst und das es bei allem was das Leben so an echten Schwierigkeiten bereithält vielleicht die leiseste und gleichzeitig folgenreichste Entscheidung, die du jeden einzelnen Tag triffst ganz nebenbei an der Garerobe.
00:10:04: Bis dahin, hör auf dein Herz.
00:10:07: Vertraue auf deine innere Stimme und vergiss nicht – die Antworten liegen in dir!
00:10:14: Unbox yourself and supercharge your life.
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