#21 Die Energie der Dankbarkeit

Shownotes

In dieser Folge tauchen wir in die transformative Kraft der Dankbarkeit ein. Warum ist Dankbarkeit mehr als nur ein gutes Gefühl? Wie verändert sie unsere Perspektive und gibt uns Energie, selbst in schwierigen Momenten? Wir reden darüber, wie Dankbarkeit deinen Fokus neu ausrichten kann – weg von dem, was fehlt, hin zu dem, was schon da ist. Du erfährst, warum Dankbarkeit nicht nur deinen Alltag, sondern auch deine Beziehungen bereichert, und wie sie dir hilft, selbst kleine Momente intensiver wahrzunehmen.
Diese Episode ist eine Einladung, die kleinen, oft übersehenen Dinge im Leben zu schätzen und die Magie im Hier und Jetzt zu entdecken. Perfekt für alle, die mehr Leichtigkeit und positive Energie in ihren Alltag bringen möchten. Lass dich inspirieren und finde heraus, warum Dankbarkeit so viel mehr ist als nur eine flüchtige Emotion.

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00:00:00: Kennst du das Gefühl, dass dir ständig etwas fehlt?

00:00:03: Mehr Erfolg, mehr Anerkennung.

00:00:05: Einfach mehr vom Leben.

00:00:07: Du rennst, planst, kämpfst und trotzdem bleibt dieses nagende Gefühl von Unzufriedenheit.

00:00:14: Vielleicht ist es nicht das Meer, das du brauchst, sondern ein Blick auf das, was schon da ist.

00:00:21: Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Supercharter Life.

00:00:41: Ich freue mich total, dass du heute wieder mit dabei bist und möchte mit dir über ein Thema sprechen,

00:00:46: dass irgendwie immer wieder auftaucht, aber oft gar nicht so wirklich ernst genommen wird.

00:00:52: Dankbarkeit.

00:00:53: Vielleicht denkst du jetzt, ja, ja, ich weiß, ich sollte dankbar sein.

00:00:57: Aber ich meine nicht diese oberflächlichen Momente, in denen man höflich Danke sagt, weil es halt dazu gehört.

00:01:05: Ich rede von dieser tiefen, echten Dankbarkeit, die sich irgendwo in dir drin breit macht und dich für einen Moment innehalten lässt.

00:01:13: Weißt du, was ich meine?

00:01:15: Ich finde, dass interessante an Dankbarkeit ist, dass sie so simpel klingt, aber eine echte Power hat.

00:01:22: Und ich finde, es ist eine dieser Sachen, die wir total unterschätzen.

00:01:26: Und es wird dir oft gesagt, dass wir für das große Ganze dankbar sein sollen,

00:01:31: für die Gesundheit, für die Familie, für das Dach überm Kopf.

00:01:35: Und klar, das ist wichtig, keine Frage, aber wie oft denken wir darüber wirklich nach?

00:01:40: Oder noch besser, spüren wir es überhaupt?

00:01:44: Wenn ich ehrlich bin, war ich da selbst nicht immer ganz gut drin.

00:01:48: Ich habe oft viel mehr Zeit damit verbracht, über das nachzudenken, was nicht läuft,

00:01:53: als über das, was eigentlich schon ziemlich gut ist.

00:01:56: Vielleicht kommt dir das ja bekannt vor.

00:01:59: Und genau da setzt Dankbarkeit meiner Meinung nach an.

00:02:03: Es ist nämlich viel mehr als dieses "sich gut fühlen".

00:02:07: Es verändert, wie du die Welt siehst.

00:02:09: Und es verändert, wie du dich selbst siehst.

00:02:13: Stell dir doch einmal vor, du würdest heute Abend ins Bett gehen und dir nicht überlegen,

00:02:18: was alles schief gelaufen ist, sondern einfach mal die drei Dinge auflisten, die schön waren.

00:02:24: Einfach so.

00:02:26: Vielleicht war es der Duft von frisch gebrütem Kaffee heute Morgen.

00:02:30: Oder das Lächeln eines Arbeitskollegen.

00:02:33: Es geht gar nicht um die großen Dinge, es geht um das Bewusstsein dafür, dass sie da sind.

00:02:40: Ich finde, das Thema hat etwas unglaublich Befreiendes.

00:02:44: Es zeigt uns, dass wir so oft nach mehr streben.

00:02:48: Mehr Erfolg, mehr Anerkennung, einfach mehr von allem.

00:02:52: Und dabei übersehen, wie viel wir eigentlich schon haben.

00:02:56: Und genau das ist der Punkt, an dem ich mir immer wieder denke,

00:03:00: vielleicht liegt das Geheimnis gar nicht im Meer, sondern darin, das schon zu sehen.

00:03:06: Es ist fast so, als ob Dankbarkeit dir einen anderen Blickwinkel schenkt.

00:03:10: Sie zwingt dich, die Perspektive zu wechseln, ohne dass du es groß merkst.

00:03:15: Und manchmal reicht schon dieser kleine Perspektivwechsel, um den Tag komplett anders wahrzunehmen.

00:03:23: Ich glaube, das ist auch das Schöne daran.

00:03:26: Es gibt dir so eine Art Energie.

00:03:29: Dankbarkeit hat diese Fähigkeit, uns wieder in den Moment zu holen,

00:03:34: egal wie chaotisch der Rest drumherum gerade aussieht.

00:03:37: Sie ist wie so ein Anker, der dich kurz erdet und dir zeigt,

00:03:42: hey, es gibt immer etwas Gutes, selbst wenn gerade nicht alles perfekt ist.

00:03:47: Und genau darüber möchte ich heute sprechen, wie diese Energie der Dankbarkeit dein Leben verändern kann.

00:03:54: Nicht durch irgendwelche Wunder, sondern einfach, weil sie dich daran erinnert, worauf es ankommt.

00:04:01: Es ist schon spannend, wie unser Kopf funktioniert, oder?

00:04:05: Ich meine, wir wissen eigentlich, dass es uns besser gehen könnte, wenn wir uns auf das positive konzentrieren würden.

00:04:11: Aber stattdessen landet unser Fokus so oft bei dem, was gerade nicht passt.

00:04:16: Und ich frage mich manchmal, warum das so ist.

00:04:20: Vielleicht liegt es daran, dass wir ständig dieses Gefühl haben, etwas optimierend zu müssen.

00:04:25: Unser Leben, unsere Karriere, unsere Beziehungen.

00:04:29: Es ist als, ob wir in diesem permanenten "Da fehlt noch was" Modus festhängen würden.

00:04:36: Wenn ich so darüber nachdenke, erwische ich mich selbst auch oft dabei.

00:04:39: Es gibt Tage, an denen ich abends im Bett liege und fast automatisch darüber nachdenke, was ich hätte besser machen können.

00:04:47: Was ich vergessen habe, wo ich vielleicht hätte schneller reagieren sollen.

00:04:52: Das passiert so automatisch, dass ich manchmal gar nicht merke, wie sehr das mein Blick aufs Ganze verzehrt.

00:04:59: Und das Verrückte ist, selbst wenn der Tag eigentlich ganz gut war, bleibt oft dieses eine Ding hängen.

00:05:06: Das eine, das schiefgelaufen ist.

00:05:08: Es ist fast so, als ob unser Kopf programmiert wäre, das negative lauter werden zu lassen, als das Gute.

00:05:15: Aber warum fällt es uns so schwer, aus diesem Muster auszubrechen?

00:05:20: Ich glaube, ein Teil davon hat damit zu tun, dass unser Gehirn darauf getrimmt ist Gefahren oder Probleme schneller zu erkennen.

00:05:28: Das ist ja auch irgendwie sinnvoll, also evolutionär gesehen.

00:05:32: Wenn man früher den Säbelzantiger übersehen hat, war es das halt.

00:05:36: Aber heute sind diese Gefahren oft keine echten Gefahren mehr, sondern einfach die kleinen Stolpersteine des Alltags.

00:05:44: Und trotzdem reagieren wir noch so, als ob es das Wichtigste wäre, sie zu lösen.

00:05:50: Das Problem dabei ist, dass dieser Fokus auf das, was fehlt, uns oft den Blick für das verstellt, was eigentlich schon da ist.

00:06:00: Wir sind so beschäftigt damit, nach dem Nächsten zu jagen, dass wir gar nicht merken, wie viel wir schon haben.

00:06:06: Es ist fast so, als ob wir in einem Raum voller schöner Dinge stehen und die ganze Zeit nach der einen Sache suchen, die nicht da ist.

00:06:16: Und ich finde, das ist ein Punkt, der uns echt zu schaffen macht, weil wir so selten diesen Moment haben, in dem wir mal durchatmen und sagen, okay, das reicht gerade, das ist gut so.

00:06:30: Ich habe das jetzt wirklich verstanden, als ich angefangen habe, bewusst darauf zu achten, worauf ich mein Fokus rechte.

00:06:36: Und ich will jetzt gar nicht so tun, als würde das immer klappen.

00:06:40: Aber manchmal merke ich, wie viel leichter es wird, wenn ich mich selbst dazu bringen kann, diesen Kreislauf kurz zu unterbrechen.

00:06:48: Weil genau das ist doch die große Frage.

00:06:52: Wie schaffen wir es, uns nicht ständig von dem leiten zu lassen, was fehlt, sondern uns wieder bewusst zu machen, was wir haben?

00:07:01: Weißt du, was ich an Dankbarkeit noch so faszinierend finde?

00:07:05: Sie ist nicht einfach nur so ein Gefühl, das plötzlich da ist.

00:07:08: Es ist mehr als sich nur mal kurz gut zu fühlen.

00:07:12: Es hat wirklich Substanz, so eine Art Wirkung, die über den Moment hinausgeht.

00:07:18: Und das Spannende daran ist, dass Wissenschaftler das mittlerweile sogar belegen können.

00:07:23: Es passiert tatsächlich etwas in unserem Gehirn, wenn wir uns auf Dankbarkeit einlassen.

00:07:29: Stell dir vor, es gibt da diesen Bereich in unserem Kopf, das Belohnungssystem.

00:07:34: Das ist sozusagen die Schaltzentrale für alles, was sich gut anfühlt.

00:07:39: Und wenn du dich dankbar fühlst, dann wird genau dieses System aktiviert.

00:07:43: Es schüttelt so etwas wie natürliche Glücksbooster aus.

00:07:47: Dopamin und Serotonin.

00:07:48: Das sind die Stoffe, die dich entspannen, dich zufriedener machen.

00:07:54: Und wenn ich das so höre, macht das für mich total Sinn.

00:07:58: Es erklärt nämlich, warum ich nach einem Moment der Dankbarkeit oft merke, wie sich

00:08:03: meine ganze Stimmung irgendwie leichter anfühlt.

00:08:05: Fast so, als hätte jemand einen Resetknopf gedrückt.

00:08:09: Aber das ist noch längst nicht alles.

00:08:12: Dankbarkeit kann auch Stress reduzieren.

00:08:15: Das liegt daran, dass unser Körper weniger von diesen typischen Stresshormonen wie

00:08:19: Cortisol produziert, wenn wir uns bewusst auf das Gute fokussieren.

00:08:23: Und ich finde, das merkt man sofort.

00:08:26: Es ist wie so eine kleine Pause für den Kopf.

00:08:29: Klar, die Probleme sind dadurch nicht weg, aber es fühlt sich an, als ob sie für einen

00:08:34: Moment in den Hintergrund treten.

00:08:37: Und allein das reicht manchmal schon, um wieder klarer denken zu können.

00:08:41: Was ich aber besonders spannend finde, ist, wie Dankbarkeit unsere Beziehungen beeinflusst.

00:08:48: Ich habe das bei mir selber erlebt.

00:08:50: Wenn ich jemandem wirklich ehrlich danke, nicht so ein schnelles, höfliches Danke,

00:08:55: sondern richtig von Herzen, dann verändert das was.

00:08:59: Es öffnet so eine Art Verbindung zwischen dir und der anderen Person.

00:09:03: Und ich glaube, das liegt daran, dass Dankbarkeit so etwas wie Anerkennung ist.

00:09:09: Du zeigst dem anderen, dass du sie oder ihn wahrnimmst und dass du etwas an ihn schätzt.

00:09:16: Und mal ehrlich, wer freut sich nicht über so einen Moment?

00:09:21: Dankbarkeit ist also nicht nur so eine private Sache, die in deinem Kopf passiert.

00:09:26: Sie hat die Fähigkeit, auch nach außen zu wirken.

00:09:29: Sie macht Beziehungen, wärmer, echter, weil du dich auf das konzentrierst, was da ist

00:09:35: und nicht auf das, was vielleicht fehlt.

00:09:37: Und ich glaube, das ist einiger größten Stärken.

00:09:41: Sie hilft dir nicht nur dein eigenes Leben klarer zu sehen, sondern auch die Menschen,

00:09:46: um dich herum mehr Wert zu schätzen.

00:09:48: Das alles zeigt mir nun, dass Dankbarkeit nicht einfach nur ein Gefühl ist, das kommt

00:09:54: und geht.

00:09:55: Sie hat wirklich eine Kraft, die tiefgreifend sein kann, wenn wir uns darauf einlassen.

00:10:00: Und das Beste daran, es fühlt sich nicht erzwungen an.

00:10:04: Es passiert einfach, wenn du deinen Fokus mal ein bisschen verschiebst, weg von dem,

00:10:09: was du dir wünschst, hin zu dem, was schon da ist.

00:10:12: Und genau das macht sie so besonders.

00:10:14: Wenn ich das alles mal so zusammenfasse, dann wird klar, wie stark Dankbarkeit eigentlich

00:10:20: sein kann.

00:10:21: Es ist mehr als nur ein Gefühl.

00:10:23: Es ist fast wie ein Werkzeug, das du immer bei dir hast, selbst an den schwierigen Tagen.

00:10:28: Und ich finde, es hilft, sich ein paar Dinge vor Augen zu halten, die man daraus mitnehmen

00:10:34: kann.

00:10:35: Zum einen, dass Dankbarkeit nicht bedeutet, alles perfekt sehen zu müssen.

00:10:40: Es geht nicht darum, das Schlechte auszublenden, sondern das gute bewusst wahrzunehmen.

00:10:45: Und das funktioniert oft gerade dann, wenn du es am wenigsten erwartest.

00:10:49: Ich habe das selbst gemerkt.

00:10:51: Je mehr ich darauf achte, desto mehr finde ich diese kleinen Momente, die ich sonst übersehen

00:10:56: hätte.

00:10:57: Dann ist da noch dieser Gedanke, dass Dankbarkeit wie ein Anker ist.

00:11:02: Sie holt dich in den Moment zurück und lenkt dein Fokus weg von all dem, was fehlt.

00:11:07: Und das Verrückte daran, es fühlt sich leicht an.

00:11:11: Ohne, dass du dafür groß was machen musst.

00:11:13: Du musst es nicht erzwingen, sondern nur Raum dafür lassen.

00:11:18: So, das war's für heute.

00:11:21: Ich hoffe, dass du dir aus dieser Folge ein paar Gedanken mitnehmen konntest, vielleicht

00:11:26: sogar einfach den Impuls, Dankbarkeit mal anders zu sehen.

00:11:30: Es ist echt spannend, wie viel Energie sie freisetzen kann, wenn man ihr ein bisschen Raum

00:11:36: gibt.

00:11:37: Und wie ich schon gesagt habe, es geht nicht darum, immer alles positiv zu sehen oder so

00:11:41: zu tun, als wäre alles perfekt.

00:11:43: Aber es hilft, den Blick dafür zu schärfen, was schon da ist.

00:11:48: Und ich finde, das allein macht oft einen riesigen Unterschied.

00:11:52: Am Ende des Tages ist Dankbarkeit halt nicht nur etwas, was du fühlst, sondern auch etwas,

00:11:59: das du lebst.

00:12:00: In den kleinen Momenten, in der Art, wie du mit anderen sprichst oder auch einfach in

00:12:05: dem Gedanken, dass es immer etwas Gutes gibt, auch wenn es manchmal schwer zu sehen ist.

00:12:10: An dieser Stelle möchte ich dir einfach nochmal aufrichtig Danke sagen, dass du dir die Zeit

00:12:16: genommen hast, heute dabei zu sein.

00:12:18: Es ist irgendwie schön zu wissen, dass solche Themen für dich genauso wichtig sind wie

00:12:22: für mich.

00:12:23: Schreib mir gerne, wenn du magst, was für dich Dankbarkeit bedeutet oder ob dir eine

00:12:27: Situation einfällt, in der sie dir vielleicht schon mal geholfen hat.

00:12:31: Und falls du los hast, hör doch auch in der nächsten Folge rein.

00:12:35: Bis dahin, hör auf dein Herz, vertraue auf deine innere Stimme und vergiss nicht, die

00:12:40: Antworten liegen in dir.

00:12:42: Unbox yourself in supercharge your life.

00:12:44: [Musik]

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